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  • Do., 19. August 2021, 11:55 Uhr
    CDU-Sommertour: Informationen aus erster Hand

    Wie geht es mit der Alten Schule weiter?

    Die CDU Lampertheim informierte sich vor Ort in der Alten Schule in Hofheim. Foto: Petra Gahabka


    HOFHEIM – Die Alte Schule war am Montagabend die fünfte und letzte Station der Sommertour der CDU Lampertheim. „Hofheim hat sich in den vergangenen Jahren an vielen Stellen verändert. Es gibt aber auch weiterhin Potenzial und Herausforderungen, die man lösen muss“, ließ Alexander Scholl, Fraktionsvorsitzender und Ortsvorsteher, die gut 20 Teilnehmer wissen, die sich auf dem Schulhof versammelt hatten. Dort soll die „neue Mitte“ entstehen. Im Sommer 2016 wurde der Schulbetrieb in der Wilhelm-Leuschner-Straße eingestellt. Die Klassen eins und zwei, die hier ihr Domizil hatten, sind seitdem in der Nibelungenschule untergebracht. „Der Schulentwicklungsplan sieht auch weiterhin noch über sehr lange Zeit vor, dass Hofheim Schulstandort bleibt, sowohl für die Grund- als auch Hauptschule“, so Torsten Volkert, stellvertretender Vorsitzender der CDU im Kreistag. Die Alte Schule werde jedoch nicht mehr gebraucht. Der leerstehende Gebäudekomplex steht im engen Zusammenhang mit dem Tauschgeschäft, das auch die Lampertheimer Innenstadt betrifft: Der Stadt überlässt dem Kreis das Parkhaus in der Domgasse, dafür bekommt sie vom Kreis die Sedanhalle und die Alte Schule in Hofheim. Die vertraglichen Rahmenbedingungen würden vorbereitet, sagte Scholl, es sei davon auszugehen, dass 2022 das Gelände und die Gebäude in den Besitz der Stadt übergehen. Die Grundlage, „dass man hier die Chance der Innenentwicklung nutzen kann“. Wie könnte es hier nun also weitergehen? Ein wichtiger Faktor sei der Denkmalschutz. Bei dem Backsteingebäude mit seinen zwei Klassenzimmern und im vorderem Teil Wohnungen, die sich im Besitz der Stadt befinden, müsse dies noch final geprüft werden, erklärte der Ortsvorsteher. Da in Hofheim Bedarf an Kindergartenplätzen besteht, wäre für die Christdemokraten hier eine Nutzung denkbar. Auch ein Heimatmuseum sei vorstellbar, um die Ortsgeschichte zugänglicher zu machen. Für Vereine sieht Scholl dagegen keinen Bedarf, dafür habe man ein top ausgestattetes, neu renoviertes Bürgerhaus. Bei dem neueren Gebäude ist der Denkmalschutz wohl kein Thema, hier könnte über einen Abriss diskutiert werden. Neben der Schaffung von barrierefreiem Wohnraum sei mit Blick auf den Lebensmittel-Einzelhandel und in enger Absprache mit dem nahegelegenen Knupfer-Markt vielleicht auch eine Metzgereifiliale denkbar. In Verbindung mit dem Neubau des Raiffeisenbank-Geländes auf der Rückseite könne so „die neue Mitte“ entwickelt werden. „Das sind alles Ideen, sie sind nicht in Stein gemeißelt“, betonte Scholl abschließend. Um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen mit einfließen zu lassen, soll es in der zweiten Jahreshälfte eine Impulsbefragung in analoger Form, kombiniert mit einer Befragung in digitaler Form über das bestehende Ideenportal der Stadt Lampertheim, geben. So könnten zum einen Anregungen mit aufgenommen werden, an die noch gar nicht gedacht wurde, aber eine Prüfung wert sind. Zum anderen werde deutlich, ob die Politik auf dem richtigen Weg ist. Es sei gut mit Ideen parat zu stehen, wenn der Vertrag abgeschlossen ist, merkte Stadtverordnetenvorsteher Franz Korb an. „Das, was hier entstehen wird, wird für Hofheim federführend sein.“ Petra Gahabka

     

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