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  • Fr., 17. April 2015, 12:42 Uhr
    Verkehrsunfallbilanz der Polizei mit erfreulicher Tendenz

    Wildunfälle durch geringes Tempo verringert

    Die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2014 fällt besser aus als im Vorjahr, Grund für eine positive Einschätzung von Polizeioberrat Thomas Bauer (rechts), Leiter der Polizeistation Lampertheim-Viernheim, und Polizeihauptkommissar Klaus Arnold. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – „Die Verkehrsunfallbilanz 2014 fällt für uns erfreulich aus“, teilten Polizeioberrat Thomas Bauer, Leiter der Polizeistation Lampertheim-Viernheim, und Polizeihauptkommissar Klaus Arnold bei einem Pressegespräch am Donnerstag in der Polizeistation Lampertheim-Viernheim in der Florianstraße mit. Grund: Die Zahlen sind etwas zurückgegangen. Doch zum Jubeln reicht es nicht, denn immerhin waren im Jahr 2014 noch 1451 Unfälle (im Vorjahr 1528) im Bereich der Polizeistation zu verzeichnen. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, ist nicht ungefährlich. Hier krachte es im Berichtsjahr 272 Mal, das waren 80 Unfälle mehr als im Vorjahr 2013 (192). In Lampertheim gab es ein unerfreuliches Plus von 8 Fahrradunfällen, in Bürstadt waren es 16 Unfälle mehr, in Biblis waren es sogar zwei Unfälle weniger und in Groß-Rohrheim darf man sehr zufrieden sein: 2014 gab es gar keinen Unfall, 2013 waren es noch zwei. „Das Ried ist Fahrradland, mehr Leute steigen um“, erklärte Bauer diese Bilanz. Die Empfehlung der beiden Fachleute: „Wir hätten gerne, dass vorausschauend gefahren wird – außerdem sind wir große Verfechter von Schutzhelmen beim Fahrradfahren“. Der dringende Appell an die lautet: „Machen Sie die Fahrräder Ihrer Kinder sicher, das heißt, in der dunklen Jahreszeit mit Beleuchtung zur Schule fahren“. Bei personalaufwändigen Stichproben haben Polizeibeamte an der Erich-Kästner-Schule an einem Morgen bei jedem zweiten Fahrrad festgestellt: Die Kinder waren ohne Beleuchtung im Dunkeln unterwegs und legten zum Teil große Strecken von zu Hause bis zur Schule zurück. Ein weiteres großes Thema sind die Wildunfälle, die mit verringerter Geschwindigkeit häufig vermieden werden können. Auf den besonders heiklen Gefahrenstrecken in den Waldgebieten der Region wurden bereits Geschwindigkeitsbeschränkungen eingeführt. So konnte auf der Strecke zwischen Hüttenfeld und Viernheim durch Tempo 60 ein Rückgang von 45 auf 19 Wildunfälle innerhalb eines Jahres bewirkt werden, das sind fast 60 Prozent. Hannelore Nowacki

     
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