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  • Fr., 16. Oktober 2015, 19:35 Uhr
    Beleuchtungsmasten in Biblis und Groß-Rohrheim werden geprüft

    Windlastverfahren belegt Standsicherheit

    BIBLIS/GROSS-ROHRHEIM – Ab kommenden Dienstag untersucht die EWR Netz GmbH gemeinsam mit der Firma Rei-Lux über 1.000 Straßenbeleuchtungs-Masten in den Gemeinden der VG Wonnegau, VG Eich, VG Rhein-Selz, VG Alzey-Land und VG Monsheim, sowie in Biblis und Groß-Rohrheim. Die Arbeiten werden nach rund drei Wochen abgeschlossen sein.

    Bei der Prüfung nach dem Windlastsimulationsverfahren wird der Mast durch künstlich erzeugte Windlast beansprucht. Mit den handgeführten Prüfgerät wird der Mast durch kontrollierte Zug- und Druckkräfte belastet. Die daraus entstehende Biegung wird über Sensoren gemessen und zeitgleich mit der aufgebrachten Kraft über ein Computersystem protokolliert. Aus diesen Messwerten lassen sich die Standsicherheit und damit die Verkehrssicherheit ableiten. Die Masten müssen das 1,2- bis 1,5-fache der maximalen rechnerischen Windlast aushalten. Nur ein Prozent der Masten muss in der Regel getauscht werden: „Ein Beleg für den guten Zustand der Straßenbeleuchtungsanlagen“, sagt EWR Netz-Geschäftsführer Johannes Krämer.

    Aggressiven Umwelteinflüssen ausgesetzt

    Die Prüfung wird etwa alle sechs Jahre wiederholt, so dass die Standsicherheit der Masten dauerhaft gewährleistet werden kann. Denn diese müssen zahlreichen Umwelteinflüssen standhalten: Bodenfeuchtigkeit, Streuströme, Streusalz und Schwingungen durch Wind und Verkehr. Dies führt zu Materialermüdung, Korrosion, Rissen oder Beschädigung der Verankerung bzw. Fundaments. zg

     

     

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