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Do., 25. Oktober 2018, 22:18 Uhr
Einweihung bei der SG Hüttenfeld – Fußball auf frischem Rasen
Winterrasenplatz gibt Sommerrasen Zeit zur Erholung
Die Stadt Lampertheim hat den größten Teil zum neuen Rasensportplatz der SG Hüttenfeld beigetragen, wie Bürgermeister Gottfried Störmer bei der Einweihung erläuterte. Helmut Hartmann vom SG-Vorstand dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Foto: Hannelore Nowacki
HÜTTENFELD – Im Sportpark war viel los am Dienstagabend. Nicht ungewöhnlich war: Es wurde Fußball gespielt. Die Fußballer vom SV Waldhof waren frühzeitig zum Aufwärmen gekommen, denn nachdem die 7- bis 8-Jährigen der F-Jugend gegen die Starkenburgianer aus Heppenheim angetreten waren, fand das Spiel der Aktiven SG Hüttenfeld gegen die U23 des SV Waldhof Mannheim statt. Doch es gab einen besonderen Anlass – die Einweihung des Winterrasenplatzes wurde mit zahlreichen Lokalpolitikern und Vereinsmitgliedern gefeiert. Während die jungen Spieler in Weiß und Grün auf dem Rasenplatz ihr Bestes gaben, gab Bürgermeister Gottfried Störmer vor der Zuschauerrunde am neuen Rasenplatz seiner Freude Ausdruck, diesen Winterrasensportplatz offiziell in Betrieb nehmen zu können. Einen Fußball hatte er mitgebracht, der das Einweihungsgeschenk für die Fußballjugend war. Da der Erste Vorsitzende Bernd Ehret noch im Autobahnstau steckte, nahm Vorstandsmitglied Helmut Hartmann den Ball entgegen. Störmer schilderte die Vorteile des Naturrasens, der Wasser leicht durchlasse und länger bespielbar sei. Die Kosten von 90.000 Euro seien günstig gegenüber anderen Lösungen wie Kunstrasen. Zudem beteilige sich das Land Hessen mit dem Sonder-Investitionsprogramm „Sportland Hessen“ über den Sportkreis Bergstraße zu etwa einem Drittel an den Kosten. Der SG Hüttenfeld wünschte der Bürgermeister auf dem zweiten Naturrasen des Vereins viele Heimsiege. Hartmann berichtete von der Bauzeit und dankte der Stadt Lampertheim für die Zusammenarbeit und Unterstützung. Der Bauhof habe sogar am Wochenende geschafft. Im Juni hätten die Arbeiten angefangen, erklärte Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste. Nach dreieinhalb Monaten war der Rasen bespielbar, doch es gebe Pflegevorgaben, so müssen die Tore fürs erste regelmäßig umgestellt und die Trainingszeiten angepasst werden, um den ausgesäten Rasen beim Anwachsen zu unterstützen. Wie ein weicher, tiefgrüner Teppich präsentiert sich der Winterrasensportplatz zurzeit, so soll es auch bleiben. Der früherer rote Hartplatz wurde umgearbeitet und ein spezieller Unterbau geschaffen. Vilgis fasste das Erfolgsgeheimnis zusammen: „Der Aufbau macht’s“.Im Sommer werde auf dem strapazierfähigen ersten Naturrasenplatz gespielt, dann könne sich der Winterrasen regenerieren. Außerdem wies sie darauf hin, dass die Kinder der Hüttenfelder FFH-Fußballschule nicht auf einem Hartplatz spielen dürften. Vilgis zufolge waren externe Firmen beteiligt – für die Bauleitung, die Ausführung und zum Einbau der Beregnungsanlage. Hannelore Nowacki