Arbeit und Spaß bei der Organisation des 1 . Bürstädter Industriegebietsfests: Bürgermeisterin Bärbel Schader (von links), Franz Gärtner, Reiner Faust, Rüdiger Engert, Hermann Hofmann, Frank Ohl und Katrin Wolk. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Die Vorbereitungen zum 1. Bürstädter Industriegebietstag gehen in die heiße Phase. Beim Pressegespräch mit dem Wirtschaftsbeirat und weiteren Unterstützern am Mittwoch in den Räumen der Firma Gärten von Gärtner stand eine beeindruckende Zahl fest: 56 Firmen haben sich zur Teilnahme am Industriegebietsfest gemeldet. Damit sind die Erwartungen weit übertroffen, wie Bürgermeisterin Bärbel Schader, die auch Vorsitzende des Wirtschaftsbeirates ist, „voller Stolz“ feststellte. Das Faltblatt ist bereits gedruckt und wird von den Firmen an die Kunden verschickt. Auch alle Haushalte sollen diesen informativen Flyer mit Stadtplan und den teilnehmenden Firmen erhalten. Parkplätze und die Fahrstrecke des Shuttlebusses mit den Haltestellen sind verzeichnet. Am 12. und 13. April jeweils von 10 bis 18 Uhr finden in den teilnehmenden Firmen Hausmessen statt. Im zentralen Festzelt ist für Speisen und Getränke gesorgt. Am Samstagabend ab 20 Uhr wird im Festzelt die Band „The Groove Generation“ auftreten – Eintritt nur 5 Euro. Die Feinplanung für das Rahmenprogramm läuft. Vereine haben an beiden Tagen Gelegenheit sich auf der Bühne präsentieren. Wie Bürgermeisterin Schader berichtete, hat die Stadt Vereine angeschrieben und auch schon einige Rückmeldungen erhalten. Am Sonntagvormittag von 10.30 bis 12 Uhr ist im Festzelt ein „Fußball-Talk“ mit Frank Gumbel geplant, zu dem der frühere Fußballspieler und Trainer Dragoslav „Stepi“ Stepanovic eingeladen ist, der mit der Einsicht bekannt wurde „Lebbe geht weiter“. Christian Schoben wird ebenfalls kommen, beide haben zeitweise bei Wormatia Worms gespielt. Bei einem Teilnehmerbeitrag von 100 Euro pro Firma ist der Wirtschaftsbeirat auf Sponsoren angewiesen. Reiner Faust berichtete vom Kontakt mit der Darmstädter Brauerei, die 200 Liter Freibier für die Eröffnung am Samstag zur Verfügung stellt und drei Banner für die Ortseingänge bezahlt. Bürgermeisterin Schader zeigte sich beeindruckt von der Kreativität der Veranstalter. Hermann Hofmann, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsbeirates, gab das Kompliment an die Vorsitzende zurück, die mit der gleichen Leidenschaft bei der Sache sei. Als Vorteil nannte er die kurzen Verwaltungswege bei der Organisation durch die Teilnahme der Bürgermeisterin und meinte: „Es macht Spaß, bei allem was wir tun – ein großes Lob an die Bürgermeisterin“. Frank Ohl von der Raiffeisenbank zeigte sich überzeugt, dass mehre tausend Besucher zum Industriegebietsfest kommen werden. Rüdiger Engert wies darauf hin, dass am Samstag der Verkauf läuft, der Sonntag sei jedoch kein verkaufsoffener Sonntag, weshalb bei den Hausmessen nur Beratungs- und Anbahnungsgespräche geführt werden. Weithin erkennbar sind die teilnehmenden Firmen an den roten Ballons. Das komplette Rahmenprogramm mit den Vereinen wird im April bekanntgegeben. Hannelore Nowacki