Mo., 18. Januar 2021, 08:03 Uhr
FDP LAMPERTHEIM: Innenstadt schnell zu attraktivem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität entwickeln
„Wir brauchen jetzt einen Schub in der Stadtentwicklung!“
LAMPERTHEIM – Die Corona-Pandemie setzt den Innenstädten zu. Auch Lampertheim ist betroffen. Viele selbständige Einzelhändler machen sich berechtigte Sorgen um ihre wirtschaftliche und persönliche Zukunft. „Gerade jetzt ist es umso wichtiger, dass der von der FDP seit langem geforderte Umbau der Innenstadt zu einem attraktiven Aufenthaltsort an Fahrt gewinnt“, so Stefanie Teufel. Es ist sicher eine Mammutaufgabe, Lampertheims Innenstadt zu einem attraktiven Ort mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln.
Attraktiv ist eine Innenstadt dann, wenn man sie gut erreicht und in denen man eine ganze Vielzahl von Angeboten findet. An Ideen mangelt es nicht. So hatte die FDP schon vor mehr als eineinhalb Jahren das Konzept einer Markthalle vorgelegt und einen Investorenwettbewerb angeregt. Getan hat sich bisher leider zu wenig. „Wir brauchen jetzt dringend wirksame Maßnahmen, um unsere Innenstadt vor einer weiteren Corona-bedingten Verödung zu retten“, meint Dr. Gernot Diehlmann.
Es tut gut zu sehen, dass das Stadtmarketing in enger Verbindung zu den ortsansässigen Einzelhandelsbetrieben wertvolle aktive Unterstützung leistet, indem sie auf Hilfsprogramme hinweist und Kontakte vermittelt. Aber auch in der Stadtentwicklung brauchen wir einen spürbaren Schub nach vorne. Es ist jetzt an der Zeit, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aus Verwaltung, Einzelhandel und privaten Investoren innovative Konzepte zur Entwicklung unserer Innenstadt unter aktiver Einbeziehung der Bürgerschaft zu entwickeln.
Mit Unterstützung durch städtische Haushaltsmittel könnten Umnutzungskonzepte erarbeitet und gezielt Immobilien angekauft und so gestaltet und genutzt werden, dass dadurch die Aufenthaltsqualität unserer Innenstadt erhöht wird. Zudem braucht es Verbesserungen im örtlichen Baurecht, so dass eine gute Nutzungsmischung von Wohnen, Handwerk, kleinteiligem Gewerbe, Handel, sozialen Einrichtungen und Kultur geschaffen werden kann. „Wünschenswert wären außerdem mindestens einmal im Monat zusätzliche Aktionen zur Belebung der Innenstadt, wie z.B. regelmäßige Flohmärkte, die Fortführung des französischen Markts, den Pflanzenmarkt, Musik & Markt etc.“, so Fritz Röhrenbeck abschließend.
Dabei kann es helfen, den Blick zu weiten und von Städten in der näheren Umgebung zu lernen, deren Innenstädte sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt haben und als Best-Practice Beispiele dienen können, wie zum Beispiel Lorsch. zg