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  • Do., 27. Oktober 2016, 09:14 Uhr
    Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz: : 14,4 Millionen Euro für Aktive Kernbereiche in Hessen, davon 572.000 Euro für Bürstadt

    „Wir fördern die nachhaltige Entwicklung der hessischen Innenstädte“

    BÜRSTADT – „Starke Innenstädte bieten kurze Wege, eine gute Nahversorgung, ein attraktives Freizeitangebot – und das mitten in der Stadt.  Wer nicht für jede Gelegenheit auf das Auto zurückgreift, sondern zu Fuß oder mit dem Rad genauso gut zum Ziel kommt, der betreibt ganz nebenbei aktiven Umwelt- und Klimaschutz,“ so Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz bei der Bekanntgabe des Innenstadtförderprogramms „Aktive Kernbereiche in Hessen“ für 2016. Insgesamt stellen das Land und der Bund den hessischen Kommunen in diesem Jahr 14,4 Millionen Euro zur Aufwertung ihrer Innenstädte zur Verfügung – darunter  572.000 Euro für Bürstadt. Mit dem kommunalen Eigenanteil werden 2016 damit insgesamt rund 21,6 Millionen Euro in die hessischen Innenstädte und Ortskerne investiert – ein wesentlicher Anteil davon für Wohnprojekte in der Innenstadt.

    Freuen dürfen sich 20 hessische Städte und Gemeinden sowie zwei interkommunale Gruppen. Sie alle sind bereits im Programm „Aktive Kernbereiche“ und können jährlich über einen Zeitraum von zehn Jahren von weiteren Fördermitteln profitieren. So können die Kommunen mit Hilfe der Förderung beispielsweise die Gestaltung von Straßen, Plätzen und Freiflächen finanzieren, die energetische Modernisierung und Instandsetzung von Immobilien vorantreiben oder bauliche Investitionen in kulturelle oder soziale Einrichtungen möglich machen. „Unsere Innenstädte und zentralen Ortslagen leben von der Vielfalt des Einzelhandels, Wohnens, der Kultureinrichtungen und verschiedener Freizeitangebote. Das gilt es zu stärken, denn die Vielfalt macht Innenstädte attraktiv und lebenswert“, so die Ministerin heute in Wiesbaden.

    Dass das Programme erfolgreich ist, beweisen die bereits umgesetzten Projekte in den Kommunen, die schon seit 2008 dabei sind: In Grebenstein leisten gelungene Freiraumprojekte einen Beitrag zu mehr Lebensqualität. In Schotten befindet sich derzeit das „Geoinformationszentrum Vulkaneum“ im Bau, das nicht nur die Stadt selbst, sondern die ganze Region um eine wichtige touristische Attraktion reicher macht. In Grasellenbach liefert der Umbau einer historischen Immobilie den eindeutigen Beweis, dass Klima- und Denkmalschutz durchaus zusammenpassen können.

    „Ich freue mich sehr, dass ich auch in diesem Jahr die engagierten Programmkommunen weiter unterstützen kann“, betonte die Ministerin. „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die gemeinsame Förderung von Bund und Land ein Vielfaches an Investitionen privater Eigentümerinnen und Eigentümer auslöst. Die Förderung ist damit nicht nur Impuls für eine nachhaltige Stadtentwicklung, sondern auch ein ganz wichtiger Motor der lokalen Wirtschaft“. zg

     

     

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