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Mi., 16. März 2022, 09:50 Uhr
TOLLE AKTION: Jugendspielgemeinschaft D2 Lampertheim-Hüttenfeld sammelt 1.800 Euro
„Wir helfen Kindern in der Ukraine“
Die D-Jugend der Jugendspielgemeinschaft Lampertheim-Hüttenfeld und des SV Affolterbach setzten ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine. Foto: oh
LAMPERTHEIM/HÜTTENFELD – Eine großartige Idee hatten Susanne Koch, Frithjof Walk und Steffen Köhler: Sie wollten beim Fußball-Saisonauftaktspiel der D2 zwischen der Jugendspielgemeinschaft Lampertheim-Hüttenfeld und dem SV Affolterbach im Adam Günderoth Stadion ein Zeichen zu setzen. Die Begegnung der Jugendmannschaften wurde kurzfristig unter das Motto „Wir helfen Kindern in der Ukraine“ gestellt.
In seiner Begrüßung stellte der Jugendleiter des VfB Lampertheim, Steffen Köhler, dies noch einmal ausdrücklich heraus. Die Kinder in der Ukraine würden jetzt lieber Fußball spielen als vor dem Krieg zu flüchten und um ihr Leben zu laufen.
Natürlich wurde an diesem Vormittag auch Fußball gespielt und die Gäste aus Affolterbach erzielte einen Treffer mehr als die Heimmannschaft. Aber das war bei diesem Spiel nicht so wichtig. Gewinner waren alle, die zu dieser Aktion ins Stadion gekommen waren.
Während des Spiels gab es leckeren Kuchen, Kaffee und Lampertheimer Fleischkäse mit Brötchen. Bei der Spendenaktion wurden insgesamt 1.111,70 Euro gespendet. Eine Spende gab es auch von Schiedsrichter Patrick Andres, der seine Aufwandsentschädigung zur Verfügung stellte und durch den A.S. Azzurri Lampertheim, welcher die Spendenbox für deren im Anschluss stattfindenden Spiel erneut aufstellte.
Durch weitere Spenden ergab sich insgesamt ein Betrag von 1.800 Euro. Die gesamten Spenden werden der Tabler Stiftung für ihr Projekt Hilfskonvoi für die Ukraine zur Verfügung gestellt.
Ein besonderer Dank galt auch den an diesem Tag verantwortlichen Trainern Timo Sattler und Sascha Boulanger beider Teams, die diese Aktion sofort unterstützten. Aus der Ferne drückte JSG-Trainer Alex Gleissner die Daumen. Aufgrund einer Reha Maßnahme, konnte er leider nicht anwesend sein. zg