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  • Mi., 28. Juni 2017, 13:19 Uhr
    Spatenstich für Mensa an der Schillerschule Bürstadt erfolgt / Passgenaues Betreuungskonzept als Ziel

    „Wir sagen danke für die neue Mensa”

    Beim Spatenstich für die neue Mensa der Schillerschule in Bürstadt strahlten Schüler und Vertreter der Politik um die Wette. Benjamin Kloos
    dt, wo sich die Schüler aller Klassen versammelt hatten. Anlässlich des offiziellen Spartenstichs für die neue Mensa der Schillerschule waren zudem sowohl Bürgermeisterin Barbara Schader und Landrat Christian Engelhardt als auch Vertreter der Bauunternehmen und des Architekturbüros zu Gast, welche mit einem zum Anlass passenden Lied, vorgetragen von der gesamten Schüler- und Lehrerschaft, begrüßt wurden: „Wer will fleißige Handwerker sehen” klang es aus den Kehlen der Schüler.
    Bei dem Ritual des Spartenstichs, welcher den offiziellen Baubeginn eröffnet, durften auch Schüler der größten Grundschule der Bergstraße mitwirken. Die Kosten der Errichtung der Mensa sollen sich auf zwei Millionen Euro belaufen und dies „ist nur der Anfang eines langjährigen Gesamt-Sanierungsprozesses”, betonte Landrat Christian Engelhardt.
    Zwar bräuchte man Geduld, denn die Schule wird voraussichtlich über viele Jahre eine Baustelle bleiben, trotz dessen sei der Bau der Mensa als Grundstein für die Sanierung mit einer sichtbaren Veränderung und einem täglichen Prozess verbunden, welchen der Nachwuchs jeden Tag bestaunen könne.
    Ziel ist es, den Schülern zukünftig ein passgenaues Betreuungskonzept mit ausreichend Platz zum Spaß haben und Lernen zu gewährleisten. Seid dem Schuljahr 2016/17 wird eine Betreuung im Pakt des Nachmittags bis 17 Uhr und mindestens 30 Tage in den Ferien angeboten. Dieses Angebot wird bereits von bis zu 150 Schülern in Anspruch genommen.
    Um den Anforderungen einer ganztagsarbeitenden Schule gerecht zu werden, ist der Bau der Mensa, in der in einem Zwei-Schicht-Betrieb bis zu 260 Kinder das Mittagessen einnehmen können und über eine professionelle Ausgabeküche mit Kühl- und Lagerräumen, als auch Toiletten und Personalräume verfügt, notwendig.
    Auch Schüler und Mitglieder der „Bärenhöhle“ durften sich mit ihren Ideen einbringen und malten fleißig Pläne, sie erschufen mit viel Engagement und Liebe zum Detail ein Konzept für die neue Schule, welche in ein eigens erstelltes Modell einflossen. Dieses zeigt, wie die Schillerschule einmal aussehen wird: Besonders wichtig sei den Schülern mehr Platz für die Betreuung, schönere Klassenzimmer und ein schattiges Plätzchen auf dem Pausenhof.
    Für den Bau der Mensa, mussten – zum Bedauern der Kinder – die Bäume auf dem Schulhof weichen, wogegen mit dem Sammeln von Unterschriften angekämpft wurde – und das mit Erfolg: Möglichst bald würde man neue Bäume pflanzen, welche auch an den heißesten Sommertagen vor Sonne und Hitze schützen, erklärt der Vertreter des Schulelternbeirats, welcher sich voller Vorfreude und und Zuversicht persönlich bei dem Landrat und der Bürgermeisterin bedankte.
    „Ihr seid das Wichtigste an der Schule”, betonte Schulleiter Torsten Wiechmann und weckte bei den Schülern die Neugier auf die kommenden Ereignisse: „Im nächsten Jahr wird hier viel passieren, es wird spannend!” Doch zunächst einmal geht es am Freitag in die langen Sommerferien, welche die Schüler sicher genauso genießen werden wie die Vorfreude auf die neue Mensa. Charlott Haßlinger

    So soll die Schillerschule einmal aussehen: Kinder der Schülerbetreuung Bärenhöhle sammelten Ideen, die in dieses Modell einflossen. Foto: Benjamin Kloos

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