VEREINSFÖRDERUNG: Stadt Lampertheim gibt insgesamt 3.000 Euro Investitionszuschuss an KKMV, Kanuakademie und TGV Rosengarten
„Wir wissen das zu schätzen“
Erster Stadtrat Marius Schmidt (2. v. l.) überreichte die Vereinsförderbescheide, die von ihm und Bürgermeister Gottfried Störmer unterschrieben sind. Bei der Übergabe der Urkunden in einer ruhigen Ecke des Freibads am neuen Bouleplatz waren Horst Werner Schmitt (TGV Rosengarten), KKMV-Nachwuchstalent Henrike Stöckinger sowie die Erste und zweite KKMV-Vorsitzende Birgit Steube und Claudia Fischer anwesend. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Die neue Altquerflöte hat einen wunderbaren, berührenden Klang, wie KKMV-Nachwuchstalent Henrike Stöckinger bei einer musikalischen Kostprobe bewies. Im Katholischen Kirchenmusikverein (KKMV) spielt sie und mit dem neuen Glanzstück nach der Aufnahmeprüfung seit Februar auch im Landesjugendblasorchester, berichtete mit Stolz die Erste KKMV-Vorsitzende Birgit Steube im Rahmen der Förderbescheidübergabe durch den Ersten Stadtrat Marius Schmidt. Für diese neue Klangfarbe schaue der Dirigent nach passenden Stücken. Von der Stadt Lampertheim hatte der KKMV für die rund 3.500 Euro teure Flöte einen Zuschuss von 676,67 Euro erhalten. Das sind 20 Prozent Investitionskostenzuschuss für anzuschaffendes Material aus der Vereinsförderung, wie Schmidt erläuterte. „Wir wissen das zu schätzen“, sagte Birgit Steube.
Auch der Tanz- und Gymnastikverein Rosengarten (TGV) profitiert von der Vereinsförderung mit 1.100 Euro für die Anschaffung von rollbaren Pollopas-Folienspiegeln. Die vier mobilen Spiegelmodule sind zwölf Meter lang und 1,75 Meter hoch und dienen der Selbstkontrolle der Tänzerinnen im Jazz und Modern Dance und Fitness Mix, um sich korrigieren zu können, wichtig auch für das Zumba-Training mit Trainer Lucas Machato. Für den 180 Mitglieder zählenden Verein sei die Anschaffung mit 6.800 Euro sehr viel Geld, betonte der Erste Vorsitzende Horst Werner Schmitt.
Da Dieter Brechenser von der Kanuakademie verhindert war, berichtete der Erste Stadtrat selbst, was die Kanuakademie für den jungen Nachwuchs tut: Das ist Schülerbetreuung am Nachmittag mit sportlichem Schwerpunkt, so können die Kinder mit ihrem sportlichen Drang in den Wassersport hineinwachsen. Die Kanuakademie wächst und habe das Ziel, zwei Gruppen mit insgesamt 40 Kindern zu bilden. Für den Ankauf von einem Zweier-Kajak und einem Vierer-Kajak wurde der Zuschuss von 1.100 Euro bewilligt. Um die räumlichen Kapazitäten zu erweitern, baue der Wassersportverein Lampertheim die ehemalige Gaststätte um. Hannelore Nowacki