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    SANKT BARTHOLOMÄUS: Erntedankfest und Segnung des Schwesternkonvents / Mit Gaben Not minimieren

    „Wo Brot ist, ist Leben“

    Pfarrer Christian Rauch bei der Segnung der Erntegaben in St. Bartholomäus. Foto: oh
    Foto: oh

    BIBLIS – Die Pfarrgemeinde St. Bartholomäus in Biblis hatte am vergangenen Samstagabend gleich mehrere Gründe zu feiern und vor allen Dingen Gott Dank zu sagen. Dies machte der leitende Pfarrer für den Pastoralraum „Südliches Ried“, Christian Rauch, im Verlauf des sehr gut besuchten Gottesdienstes mehrfach deutlich. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sich die Pfarrgemeinden in diesem Pastoralraum in der Alfred Delp-Gemeinde wiederfinden werden. Dies war ein Entstehungsprozess, der zwar im Februar noch nicht abgeschlossen, aber trotzdem seine Funktion übernehmen wird. Pfarrer Rauch und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Gabi Stein, begrüßten zu diesem Gottesdienst die beiden indischen Schwestern Mariana und Kanchan mit Brot und Salz, die in der vergangenen Woche von Lampertheim in die ehemalige Pfarrerswohnung umgezogen waren und somit auch zum pastoralen Team gehören. Nach dem Gottesdienst wurden diese Räume zum Konvent erklärt und vom Pfarrer gesegnet. Dabei erwähnte er, dass es die Frucht eines lebendigen Konvents ist, wenn die Schwestern im Dialog mit den Gliedern der Pfarrei eng verbunden bleiben. Die neuen, hellen Räume konnten anschließend besichtigt werden. In der Heiligen Messe wurde Aleks begrüßt, der als einziger des Kommunionjahrganges sich für den Dienst am Altar entschieden hat. Pfarrer Rauch sowie die Oberministranten Victoria Stein und Peter Weis übergaben ihm zu seinem Dienstbeginn eine weiße Albe.

    Begrüßung der Gemeindeschwestern mit Brot und Salz durch Pfarrer Christian Rauch und der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Gabi Stein.
    Foto: oh

     

    Gott schenkt uns Leben und Freiheit

    Pfarrer Rauch ging in seiner Predigt verstärkt darauf ein, dass es nicht nur die Speisen und Getränke sind wofür wir uns bedanken, sondern zu den Erntegaben zählen viele andere Dinge auch, wie Pater Alfred Delp immer wieder betonte. Wo Brot ist, ist Leben. Doch Freiheit ist wichtiger, weil durch den Frieden dokumentiert. Am Wichtigsten aber, sei Treue und Anbetung. Man müsse sich schon einmal fragen, wie gehe ich durch die Welt? Nehme ich nur oder bin ich auch bereit zu geben? Ducke ich mich nur, wenn ich von der Seite angesprochen werde? Setze ich mich für meine Mitmenschen ein? Das Erntedankfest beziehe sich somit nicht nur auf die Früchte der Erde, sondern auf die Gaben, die jeder Mensch ins sich trägt; Gaben mit denen er anderen helfen kann um ihre Not zu minimieren. Entdecken wir unseren Glauben neu, so der Pfarrer, damit er geprägt ist vom Geben und Nehmen und trennen wir uns vom einseitigen Lebensweg. Gott müsse in der Mitte meines Lebens stehen. Wir leben von Gott, denn er schenke uns Leben und Freiheit. Gabi Stein bedankte sich bei allen, die Erntegaben gespendet haben und bei den vielen Helferinnen und Helfern, die ein vielseitiges Büfett aufgebaut haben zu dessen Verzehr die Vorsitzende eingeladen hatte. zg

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