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Fr., 06. März 2015, 10:02 Uhr
Neuer Seniorenwegweiser „Älter werden in Lampertheim“
Wo gibt es was? Wertvolle Informationen für Senioren, Angehörige und Fachkräfte
Der Seniorenbeirat stellte den neuen Seniorenwegweiser vor: Beisitzerin Inge Netscher, stellvertretende Vorsitzende Ute Wegerle, Vorsitzender Heinz-Dieter Schäfer, Rechner Wolfgang Kühn, Beisitzer Roman Rampp und Erster Stadtrat Jens Klingler. Verhindert waren die Beisitzer Dieter Diehl und Hans-Jürgen Hass. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Ambulante Krankenpflege, Kurzzeitpflege, Beratung, offener Mittagstisch, geriatrische Rehabilitation oder Selbsthilfegruppen sind nur einige der Themen, über die der neue Seniorenwegweiser „Älter werden in Lampertheim“ auf 44 Seiten informiert. Die Broschüre liegt gut in der Hand und fühlt sich gut an. 2000 Exemplare wurden gedruckt und liegen im Stadthaus, in den Außenstellen der Verwaltung und einigen Arztpraxen zum Mitnehmen bereit, auch an die Kirchengemeinden wurden Exemplare verteilt. Der Seniorenbeirat und Erster Stadtrat Jens Klingler stellten den Seniorenwegweiser am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs im Magistratsraum des Stadthauses vor. Bürgermeister Gottfried Störmer hat zu dieser zweiten Auflage das Vorwort geschrieben. Heinz-Dieter Schäfer, Vorsitzender des Seniorenbeirats, sagte: „Eine gedruckte Ausgabe ist notwendig, nicht jeder kann in den PC schauen“. Dennoch sind die Informationen auch auf der Homepage der Stadt Lampertheim (www.Lampertheim.de) zusammengestellt, wie der Erste Stadtrat ergänzte. Auch entspreche die Gestaltung der Titelseite dem neuen Layoutkonzept der Stadt Lampertheim. Der Seniorenbeirat habe sich um die Grundlagen gekümmert, erklärte Schäfer, vor allem Wolfgang Kühn, der als Rechner für die Finanzen zuständig ist. Maßgeblich an der Broschüre beteiligt waren der Leiter des Fachbereichs Familie und Soziales Bernd Ranko sowie Michael Harres und Stephanie Rapp, bei den Fachdiensten für Senioren zuständig. Da die Stadt knapp bei Kasse ist, ist ein Vorteil besonders wichtig: Die Broschüre ist für sie kostenlos. Kühn wies darauf hin, dass der Mediaprint infoverlag auf den Seniorenbeirat mit dem Angebot zugekommen sei, den Seniorenwegweiser zu produzieren, finanziert durch Werbung. Bei der Erstellung wurde zwar versucht, alle bekannten Einrichtungen und Angebote zu erfassen, sollte aber ein wichtiges Angebot fehlen oder Änderungen vorliegen, werden die Bürger gebeten, sich mit Michael Harres, FB 50 – Familie und Soziales unter der Telefonnummer 06206/935446 oder E-Mail an m.harres@lampertheim.de in Verbindung zu setzen. „Für die Senioren wird in Lampertheim aus unserer Sicht viel getan“, betonte Seniorenbeiratsvorsitzender Schäfer. „Habt ihr es gut“, höre er öfter von auswärtigen Besuchern. Veranstaltungen wie der Tanztee in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ hätten sich sogar bis Bürstadt und Mannheim herumgesprochen. Und wo gebe es eine eigene Seniorenband. Inge Netscher erzählte begeistert von der Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Saarstraße. „Es kommen immer andere Kinder“, erklärte sie. Gemeinsam haben sie schon Waffeln gebacken, Collagen gemacht oder Drachen gebastelt, eine Spezialität von Wolfgang Kühn. Ende März kommen Kinder zum Seidenmalen auf Nickitüchern. Darauf freut sie sich schon. Hannelore Nowacki