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  • Mo., 17. April 2017, 23:10 Uhr
    20. Ostereierschießen des Lampertheimer Schützenvereins Hubertus 1923 e.V. ging sehr erfolgreich zu Ende

    Wo kommen alle diese Leute her?

    Die Gewinner des Glücksschießens mit den Vorstandsmitgliedern des Lampertheimer Schützenvereins Hubertus 1923 e.V. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – In den vergangenen Jahren schien es ein wenig nachzulassen mit dem Besucherandrang zum jährlichen Ostereierschießen des Schützenvereins Hubertus 1923 e.V., zumal immer mehr Vereine in der Umgebung dieses anbietet. Der Lampertheimer Schützenverein war einer der ersten Vereine vor 20 Jahren, der mit dem Ostereierschießen für Jedermann angefangen hatte. 

    Und jedes Jahr wird aufregend spekuliert, „wie wird es wohl dieses Jahr sein, werden noch weniger kommen?“ Doch dieses Jahr kam alles anders als vermutet, die Besucher haben das Vereinsheim regelrecht gestürmt. 

    Durchschnittlich hatten von Sonntag bis Gründonnerstag circa 20 Vereinsmitglieder alle Hände voll zu tun mit Einweisung und Aufsicht der Schießstände, in der Küche bei der Bewirtung, bei der Munitions- und Gewinnausgabe sowie bei der Kinderbetreuung in der Bastelecke. 

    Die Schießgäste haben mit glücklichen Gesichtern etwa 6120 gekochte Ostereier und circa 580 Ü-Eier beim Luftgewehrschießen, circa 580 große Schokohasen und sehr viele Trostpreise beim Kleinkaliberschießen nach Hause getragen.   

    Es floss die eine oder andere Schweißperle der Vereinsmitglieder bei dem großen Andrang, besonders am Mittwoch- und Donnerstagabend. Der Schützenverein ist sehr dankbar, dass die Gäste mit Freundlichkeit und Verständnis reagiert hatten, wenn es mal etwas länger gedauert hat, bis Mann, Frau oder Kind zum Schießen dran kam oder bis das Essen fertig war. Alle geplanten Essen waren restlos ausverkauft, aber zum Glück gibt es ja über dem Verein das Restaurant zum Schützenhaus, so musste garantiert niemand hungrig das Haus verlassen. 

    Auch in diesem Jahr fand wieder das Glücksschießen statt und der 2. Vorsitzende Udo Reischert beglückwünschte die zwei Gewinner und überreichte Erik Schan mit 105 Punkten den großen Schokohasen vom Schokoladenhaus Oberfeld, gestiftet von dem Vereinsmitglied und Jugendtrainer Dieter Spannagel. Hier ist es besonders schön, dass ein Jugendlicher den Preis gewonnen hat, vielleicht wurde ja jetzt der Ehrgeiz von Erik geweckt und er erscheint mal im Jugendtraining? Den etwas kleineren Hasen hat Peter Schremser überreicht bekommen mit 103 Glückspunkten, gestiftet vom 1. Vorsitzenden Bruno Hartmann. 

    Zum dritten Mal fand auch wieder der Kindermal- und Bastelwettbewerb statt, der von dem Vereinsmitglied Julia Sieck organisiert und von Doris Kraus unterstützt wurde. Denn die Kinder dürfen erst ab zehn Jahren sich am aufgelegten Luftgewehr üben und so war es den kleinen Gästen beim Malen und Basteln nicht langweilig, während die Eltern sich in Ruhe auf das Zielen konzentrieren konnten. Claudia Olbrich und Julia Sieck hatten es nicht leicht die drei schönsten Werke der kleinen Künstler auszuwählen. Die drei Gewinner des diesjährigen Malwettbewerbs von über 35 Kindern  sind Sam Kronauer mit einem schönen bemalten Osterhasen, Emma Schmidt mit einem Mobile gestaltet aus einem Hasen und einem echten Hühnerei sowie Lenja Wodaz mit einem sehr schönen bemalten Styroporei mit Acrylfarbe. Die drei stolzen Gewinner haben am Samstag ihren Preis überreicht durch Bruno Hartmann entgegengenommen. Jedes Kind bekam einen bunt gefüllten Osterkorb mit einem Lampertheimer Spargeltaler. 

    Den Schützenverein hat es besonders gefreut, dass sich nach vielen Jahren die Jugendfeuerwehr vorangemeldet hatte und dann mit  25 Jugendlichen am Schießen teilnahm. 

    Die aktiven Schützen und Schützinnen hoffen sehr,  dass ihre Gäste Spaß und Freude beim Schießen hatten und einige das Training des Vereins aufsuchen werden. Denn der Verein freut sich über jeden Nachwuchs in allen Bereichen und wenn es jedes Jahr zu einer Steigerung der Besucher kommt, benötigt der Verein mehr Helfer an solchen schönen Tagen. Jetzt sind die Mitglieder gespannt, ob beim Volkschießen im Herbst der Andrang auch größer sein wird als im vergangenen Jahr. zg

     
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