
LAMPERTHEIM – Wenn ein Hund im Tierheim Lampertheim ankommt, bringt er oft nicht nur ein Halsband oder eine Transportbox mit – sondern auch Angst, Unsicherheit oder schlechte Erfahrungen. Manche Tiere brauchen Zeit, um anzukommen, andere müssen erst lernen, wieder Vertrauen zu fassen. Genau deshalb geht es im Tierheim Lampertheim um weit mehr als nur Versorgung. Mit viel Geduld, Herz und Engagement wird dort täglich daran gearbeitet, den Tieren Orientierung, Sicherheit und Geborgenheit zu schenken. Schritt für Schritt werden sie auf ein liebevolles Für-immer-Zuhause vorbereitet. Seit dem Wechsel der Leitung und des Vorstands im vergangenen Jahr befindet sich das Tierheim auf einem neuen Weg. Mit großem Einsatz setzen sich Claudia Dauth und ihr Team dafür ein, die Bedingungen für die Tiere weiter zu verbessern und modernen, liebevollen Tierschutz zu leben. Bereits jetzt wurden erste Bereiche neu strukturiert und neue Ideen umgesetzt, um den Alltag für Tiere und Mitarbeitende Schritt für Schritt zu verbessern. Unterstützt wird Claudia Dauth von einem engagierten Team, das die vielfältigen Aufgaben im Tierheim mit großem Einsatz bewältigt. Eine besonders wichtige Stütze ist dabei Andrea Presser. Als Kassenwartin kümmert sie sich gemeinsam mit Claudia Dauth um die Buchhaltung und den gesamten Zahlungsverkehr des Tierheims. Mit ihrem Engagement und ihrer zuverlässigen Unterstützung trägt sie maßgeblich dazu bei, dass die organisatorischen Abläufe im Hintergrund reibungslos funktionieren. Auch Florian Müller engagiert sich mit großem Einsatz für das Tierheim und unterstützt insbesondere bei anstehenden Bau- und Renovierungsarbeiten. Zur Unterstützung stehen Claudia Dauth außerdem Lisa Dauth, die stellvertretende Leitung des Tierheims, sowie Kimberly Neudecker zur Seite. Beide kümmern sich täglich mit viel Herzblut und Hingabe um die Tiere und leisten einen wichtigen Beitrag zur Arbeit des Tierheims. Besonders wichtig ist dabei die Arbeit mit den Hunden selbst. Denn viele Tiere benötigen weit mehr als Futter und einen sicheren Platz: Beschäftigung, soziale Kontakte, Spaziergänge und gezieltes Training helfen ihnen dabei, wieder Sicherheit im Alltag zu entwickeln. Viele Hunde müssen behutsam an Alltagssituationen herangeführt werden, um erneut Vertrauen in Menschen und ihre Umgebung aufbauen zu können. Manche Hunde müssen zunächst lernen, Spaziergänge entspannt wahrzunehmen oder Berührungen wieder zuzulassen. Sobald die Hunde bereit dafür sind, werden sie schrittweise an die Hundeschule herangeführt, die ebenfalls von Claudia Dauth geleitet wird. Dort sammeln die Tiere wichtige Erfahrungen für ihren späteren Alltag und lernen neue Situationen in einem sicheren Rahmen kennen. „Jedes Tier hat seine eigene Persönlichkeit“, erzählt Claudia Dauth. „Deshalb braucht jedes Tier individuelle Begleitung, Verständnis, Geduld, klare Führung und Menschen, die bereit sind, auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen. Es ist schön zu sehen, wie Hunde dadurch immer mehr Vertrauen gewinnen.“
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Im Herbst soll erneut ein ehrenamtliches Gassi-Seminar stattfinden. Interessierte Menschen können dort lernen, wie sie die Hunde individuell und bedarfsgerecht unterstützen und begleiten können. Denn jede helfende Hand zählt. Auf die Frage, was ihr an der Arbeit mit den Tieren besonders am Herzen liegt, sagt Claudia Dauth: „Viele Tiere brauchen Menschen, die ihnen Zeit geben, sie verstehen lernen und ihnen Orientierung vermitteln. Oft sind es die kleinen Fortschritte, die zeigen, wie wichtig Geduld, Klarheit und Vertrauen für die Hunde sind.“ Doch um diese Arbeit dauerhaft fortführen zu können, benötigt das Tierheim weiterhin Unterstützung. Viele Bereiche müssen modernisiert und erneuert werden. So wird beispielsweise eine Fußbodenheizung benötigt, damit die Tiere in den Wintermonaten nicht auf kalten Böden liegen müssen. Aktuell stehen im Tierheim Lampertheim verschiedene Modernisierungs- und Umbauprojekte an, die Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen. Geplant ist unter anderem die Neugestaltung der bestehenden Auslaufbereiche mit zusätzlichen Liegeflächen und Sonnenschutzmöglichkeiten für die Hunde. Gleichzeitig sollen die Flächen künftig auch für kleinere Veranstaltungen des Tierheims genutzt werden können. Darüber hinaus ist die Einrichtung einer Quarantänestation für Katzen vorgesehen. Auch das Außengelände soll weiterentwickelt und noch besser an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden. Das Kleintierhaus benötigt ebenfalls weitere Renovierungsarbeiten, darunter neue Fenster und zusätzliche bauliche Verbesserungen.
Ein weiterer Wunsch ist die Einrichtung eines kleinen Tierarztraumes direkt auf dem Gelände. Auch im Hundehaus sind Modernisierungen geplant, um die Unterbringung noch besser an die heutigen Anforderungen des Tierschutzes anzupassen. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Sichtschutzmöglichkeiten für die Hunde. Für die Umsetzung dieser Vorhaben ist das Tierheim weiterhin auf die Unterstützung von Spendern, Firmen, Handwerksbetrieben und engagierten Helferinnen und Helfern angewiesen. Jede Form der Hilfe trägt dazu bei, die Lebensbedingungen der Tiere nachhaltig zu verbessern. Dabei gibt es viele Möglichkeiten zu helfen. Neben Geldspenden freut sich das Tierheim auch über Gutscheine, damit gezielt das gekauft werden kann, was aktuell benötigt wird. Ebenso helfen Kuchenspenden für Kuchenverkäufe, deren Einnahmen direkt den Tieren zugutekommen. Auch Menschen mit handwerklichem Geschick oder Firmen, die Materialien oder ihre Unterstützung anbieten möchten, können einen wertvollen Beitrag leisten. Wer sich langfristig engagieren möchte, kann Mitglied werden – aktiv, passiv oder durch ehrenamtliche Mitarbeit. Warum Ehrenamtliche und Unterstützer so wichtig sind, beantwortet Claudia Dauth ganz einfach: „Tierschutz funktioniert nur gemeinsam. Jede helfende Hand, jede gespendete Zeit und jede Unterstützung macht einen Unterschied – sie schenkt den Tieren ein Stück mehr Aufmerksamkeit, Vertrauen und Lebensqualität.“ Besonders schön ist zu sehen, wie viel Gemeinschaft und Zusammenhalt rund um das Tierheim entsteht. Hinter jedem Spaziergang, jeder Kuchenspende und jeder helfenden Hand steckt am Ende vor allem eines: die Chance auf ein besseres Leben für die Tiere. „Durch meine Hündin Bella durfte auch ich einen persönlichen Einblick in die Arbeit des Tierheims gewinnen. Dabei habe ich erlebt, wie viel Liebe, Zeit und Engagement dort täglich investiert werden, um den Tieren Stabilität und neue Perspektiven zu geben. Genau deshalb liegt es mir am Herzen, auf diese wichtige Arbeit aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen dafür zu begeistern, das Tierheim Lampertheim auf seinem Weg zu unterstützen. Denn ob Mensch oder Tier – am Ende wünschen wir uns alle einen Ort, an dem wir Vertrauen finden, uns verstanden fühlen und einfach ankommen dürfen“, betont Claudia Dauth abschließend. red
Kontakt zum Tierheim Lampertheim
Interessierte, Unterstützer sowie Unternehmen, die sich engagieren möchten, erhalten weitere Informationen direkt beim Tierheim Lampertheim unter Telefon 06206/3732, E-Mail: mail@tierheim-lampertheim.de und www.tierheim-lampertheim.de
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