Am Kerwemontag hatte Margit Selb die Lacher auf ihrer Seite
„Wolf, schmeiß de Rieme druff“
Kerwerednerin Margit Selb nahm wieder gekonnt das Geschehen vor Ort aufs Korn und brachte das Publikum zum Lachen. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Bestens gelaunt präsentierte sich in diesem Jahr wieder Margit Selb, die die Kerwegäste im Bauernladen Steinmetz am Kerwemontagmit manchmal kritischen, immer aber mit lustigen Reimen, natürlich in Lambada Mundart, herzlichst begrüßte. Flankiert wurde die ehemalige Vorsitzende des CCRW von den Kerweborscht und von Musiker Wolfgang Weber mitder Quetschkommod, der das Geschehen im Hof musikalisch untermalte. Natürlich fand die vergangene Bügermeisterwahlauch in ihrer Rede einen Platz, ebenso wie die diesjährige,mißlungene Schnouge-Bekämpfung und die Umgehungstraße in Rosengarten, die immer noch auf sich warten lässt. Auch die Öffnungszeiten der Verwaltungsaußenstelle in Hofheim schafften es in ihre Kerwerede: „Die ganz Zeit koans zu erreiche, bei denne do driwwe geht’s zu, wie bei der Firma Rast und Ruh.“ Und auch die Lambada Politiker lägen ihr schwer im Magen mit ihrem „hü und hott“, hatte hier aber gleich einen Tipp für die Lokalpolitiker: „Loßt de Gottfried und de Gottlieb walde, die wolle nur unser scheenes Lambade erhalde.“ Schließlich taufte sie feierlich den Kerwekranz, der reichlich im Kerwewein baden durfte. Eva Wiegand