
LAMPERTHEIM – Im Rahmen des Projekts „Inklusion in Aktion“, welches sich mit der Eingliederung von Bürgern mit geistiger oder körperlicher Behinderung in den Alltag auseinandersetzt, findet am 26. Oktober von 10 bis 14 Uhr ein Informationstag in der Notkirche in Lampertheim, Römerstraße 94, statt. Eingeladen sind alle, die sich über die zwischenzeitlich erreichten Ziele informieren und stärker für die Themen Behinderung, Teilhabe und Inklusion engagieren wollen. Die seit 2021 bestehende Aktion beschäftigt sich mit der Inklusion von Bürgern mit speziellen Einschränkungen im Alltag. Dabei haben sich Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit der Entwicklung von Ideen zu Themen von Freizeit, Kultur und Sport über Arbeit und Bildung bis hin zum Thema Wohnen beschäftigt haben. Auch deren Ergebnisse fließen am 26. Oktober im Rahmen des Aktionstages mit ein.
Beginn ist um 10 Uhr mit Grußworten, um 10.30 Uhr folgt die Vorstellung des Sachstandes der einzelnen Arbeitsgruppen des Aktionsplans Inklusion. Ab 11.45 Uhr schließt sich eine Podiumsdiskussion zur Frage „Wie schafft man mehr Bewusstsein für das Thema Inklusion in der Bevölkerung?” an. Unter anderem referiert Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Probleme von Menschen mit Behinderung. Eine Postersession und der Austausch von Akteuren der Arbeitsgruppen beschließt den Informationstag gegen 14 Uhr. „Wir wollen noch inklusiver werden“, erklärte Marius Schmidt, Erster Stadtrat. Schmidt verweist auf dieses Vorhaben mit der Erwartung auf einen guten Umsetzungsgrad. Impulsgebend war die Investition in Höhe von 100.000 Euro, bereitgestellt von „Aktion Mensch“. Alle Besucher seien ermutigt, auch ihre eigenen Ideen bei der Diskussion einzubringen. Für Speisen und Getränke vor Ort ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Lea Getrost
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