Geschenktipp: „Die Seele fliegt nach Haus” von Christina Kiehs-Glos
Worte und Bilder für Abschied, Trauer und Hoffnung
Wunderbare Worte und Bilder für Abschied, Trauer und Hoffnung finden sich in Christina Kiehs-Glos' Buch „Die Seele fliegt nach Haus”. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Wer auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk ist und dabei etwas für die Seele, für gemütliche Stunden zuhause auf der Couch oder einfach für jemanden, der gerne hochwertige Literatur liest, ist, dem sei das Buch „Die Seele fliegt nach Haus” von Christina Kiehs-Glos empfohlen: In diesem finden sich Worte und Bilder für Abschied, Trauer und Hoffnung, geschöpft aus Quellen vieler Kulturen. Menschen, die es kennen gelernt haben, bezeichnen es als Lebenslesebuch.
Geprägt von Erfahrungen aus ihrer Kindheit mit Fliegerangriffen im 2. Weltkrieg setzte sie sich später gegen die Stationierung von atomaren Raketen ein und war Mitbegründerin der Friedensgruppe Lampertheim. In Begleitung ihres Vaters, der Bürgermeister in ihrem Kindheits- und früheren Wohnort Großdeinbach war, erlebte sie bereits als junges Mädchen vieles, was sich zwischen Geburt und Tod abspielt. Dies spiegelt sich in ihrem Werk wider. Untermalt werden die Texte und Gedichte in ihrem Buch, unter denen sich eigene Verse befinden, durch Tusche-Federzeichnungen der Künstlerin.
Dabei sind zahlreiche Texte zeitlos und gerade heute wieder aktuell. Poetisch eindrucksvoll beschreibt sie die Realität mit einem Gedicht, das sie bei Wortkultur in Lampertheim vorgetragen hat: „Ein Riss geht durch die Welt und teilt Heimat und Heimatlose." Christina Kiehs-Glos war Mitglied des Gmünder Autorenkreises und des Kunstvereins. Sie hat inzwischen in Lampertheim eine Schreibwerkstatt gegründet. Nach dem Studium der Kalligrafie bei chinesischen und japanischen Meistern gelangte sie zu einer ganz eigenen Ausdrucksweise in Tusche-Federzeichnungen.
„Die Seele fliegt nach Haus” umfasst 144 Seiten und ist über den Buchhandel erhältlich unter der ISBN-Nummer 9783938538104. red