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  • Fr., 19. Januar 2024, 09:36 Uhr
    STAMMZELLENSPENDE: Genetischer Zwilling für Aleyna in DKMS-Spenderdatei ermittelt

    Wunder werden wahr! „Superheld“ gefunden!

    Kleine „Superheldin“ hat „Superhelden“ gefunden! Für Aleyna gibt es einen passenden Stammzellenspender.  Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Das neue Jahr könnte für Aleyna nicht besser starten. Für den 4-jährigen Sonnenschein aus Blumenau wurde ein passender Stammzellenspender in der DKMS-Datei gefunden. Aufatmen nach dem Bangen und Hoffen auch bei der Familie und dem aufopferungsvollen Helferteam. In der Datenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei konnte ein „Superheld“ ausfindig gemacht werden. Das kleine Mädchen leidet an RCC Knochenmarksversagen. Aufgrund der schweren Erkrankung des blutbildenden Systems wurde dringen nach einem genetischen Zwilling gesucht, um das Leben der Kleinen zu retten. Die Suche hatte Erfolg! „Das war nur mit der Hilfe von vielen Menschen möglich. Hierfür bedanke ich mich im Namen von Aleynas Familie von ganzem Herzen“, so Michaela Zayc vom Helferteam aus Lampertheim.

    Das weitere Vorgehen, wenn ein Stammzellenspender gefunden ist

    Wie die DKMS informiert, dauert es in der Regel noch eine Weile, bis transplantiert werden kann. Zunächst müssen weitere Informationen und Untersuchungsergebnisse eingeholt werden. Danach folgen ausführliche Aufklärungsgespräche. Jeder Schritt wird besprochen, und auch die Spendenbereitschaft wird dabei immer wieder abgefragt. In diesem Prozess ist die DKMS für die Spenderin oder den Spender immer erreichbar, um Fragen oder aufkommende Unsicherheiten schnellstmöglich zu klären. Erst wenn feststeht, dass die Gewebemerkmale passen, beziehungsweise bestmöglich übereinstimmen, die Spenderin oder der Spender verfügbar und gesund ist, kann die Patientin oder der Patient auf die zweite Lebenschance vorbereitet werden. Übrigens, auch der Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten muss dies zulassen, denn die vorbereitende Therapie zur Transplantation bedeutet, dass das Immunsystem komplett heruntergefahren wird, um es dann mit den Stammzellen der Spenderin oder des Spenders wieder neu und gesund aufbauen zu können, erklärt die DKMS auf ihrer Homepage. Weitere Infos unter www.dkms.de

    Steffen Heumann

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