Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Wundervolle und detailgetreue Darstellung der Geburt Jesu
Mo., 21. Dezember 2020, 12:55 Uhr
ST. BARTHOLOMÄUS: Neue Krippe in der katholischen Kirche in Biblis vom 25. Dezember bis 3. Januar außerhalb der Gottesdienste besuchbar
Wundervolle und detailgetreue Darstellung der Geburt Jesu
Die neue Krippe in der Kirche St. Bartholomäus überzeugt durch ihre Optik und die vielen kleinen Details rund um die Geburt Jesu. Foto: Benjamin Kloos
BIBLIS – Sie ist ein bildlicher Ausdruck der Hoffnung, die Millionen an Christen weltweit besonders zur Weihnachtszeit verbindet, gerade in der heutigen Zeit: Die Krippe, welche die Geburt Jesu darstellt. In der St. Bartholomäus-Kirche in Biblis wird an Heilig Abend in der Christmette um 0 Uhr die neue Krippe der Kirche durch Pfarrer Reichert gesegnet und offiziell eingeweiht – vom 25. Dezember bis 3. Januar ist die Kirche auch außerhalb der Gottesdienste Familien mit Kindern sowie Interessierte das neue Kunstwerk bestaunen können.
Und genau das ist die neue Krippe: Ein Kunstwerk voller Details, die zu immer wieder neuen Entdeckungen einlädt. Am Montag wurde sie im Rahmen eines Pressegesprächs vor Ort der Öffentlichkeit vorgestellt. „Dies ist der richtige Zeitpunkt, kurz vor Weihnachten”, wie Manfred Gölz betonte. Für das Krippenbauteam, welches seit vielen Jahren immer zur Weihnachtszeit die Krippe aufbaut, erläuterte Adolf Ritzert: „Wir im Team sind alle schon älter, die alte Krippe war schwer und wir haben schon länger gesagt: Man müsste etwas machen. 2018 hat die Planung dann Kontur angenommen und es wurde ein Angebot eingeholt, 2019 wurden die Krippe und die Figuren ausgewählt, wobei bewusst die Entscheidung für eine orientalische Variante fiel. 2020 konnten wir die Figuren in Südtirol bestellen, im Juni sind sie eingetroffen.”
Bereits im Februar hat zudem Dieter Kissel angefangen, die Krippe zu bauen, bis ins kleinste Detail. „Die neue Krippe ist etwas an die alte Krippe angelehnt, auch wenn man dies auf den ersten Blick nicht glaubt“, so der Krippenbauer, des Onkel Heinz Beigert im Jahr 1986 die nun ehemalige Krippe erbaut hatte. „Auch in der neuen Krippe ist der Fels integriert, der hier in die Stadt und über den Tempel wächst. Es war klar, dass es eine orientalische Krippe werden sollte, auch die Größe der Figuren mussten beim Bau berücksichtigt werden.” Die Krippe ist dabei auf zwei Ebenen gebaut, einmal das Hirtenlager und der Brunnen und zweitens die Geburtsszene sowie die Stadt. Dabei ist diese in einem Maß von 3,50 x 1,40 Meter erbaut worden, bei einer Höhe von bis zu 1,70 Meter. Insgesamt ist sie in fünf Teile gegliedert, die jeweils einzeln verräumter und somit doch drei Personen leicht aufzubauen ist. Die Krippe überzeugt dabei besonders durch ihre Details, auch bei mehrmaligem Hinschauen werden die Besucher der Krippe immer wieder kleine und neue Details entdecken.
„Für die Finanzierung war unser Benefizkonzert eine gute Grundlage, zudem sind viele Spenden eingetroffen. Aber wir können noch weitere Spenden gebrauchen, da die Finanzierung noch nicht komplett abgedeckt ist und weitere Figuren das Gesamtbild noch verschönern würden,” ergänzte Adolf Ritzert. Manfred Gölz stellte in diesem Zusammenhang eine Postkarte vor, welche die Krippe zeigt und die gegen eine Spende erworben werden kann. Diese sei bereits auf positive Resonanz gestoßen und könne auch vom 25. Dezember bis 3. Januar erworben werden – während der Öffnungszeiten außerhalb der Gottesdienste steht jeweils ein Ansprechpartner vor Ort für Rückfragen zur Verfügung.
Für den Pfarrgemeinderat und die gesamte Gemeinde sprach die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Gabi Stein, großen Dank an alle Beteiligten aus – an den Krippenbauer, die Spender und das Krippenbauerteam. Gerade dieses trage seit Jahren dazu bei, dass in der Kirche jedes Jahr ein Weihnachtsgefühl in der Kirche entsteht. Benjamin Kloos