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  • Mi., 02. Dezember 2020, 11:09 Uhr
    WIRTSCHAFTS- UND VERKEHRSVEREIN: Neue Projekt an Schulen / Mahnende Worte zu Situation in Innenstadt / Mitgliedsbeitrag für drei Jahre ausgesetzt

    WuVV sieht sich in Aufbruchsstimmung

    Gerade in der Lampertheimer Innenstadt wünscht sich der WuVV mehr Mitglieder und deren Engagement. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – „Wir sind in Aufbruchsstimmung” – mit diesen Worten umfasste Otto Edinger im Rahmen eines Pressegesprächs die Situation rund um den Wirtschafts- und Verkehrsverein (WuVV) Lampertheim. Grund für diese Aussage sind die jüngste Mitgliederversammlung und die aktuell anstehenden Projekte. „Der Verein wird sich auch gerade nach außen neu aufstellen”, ergänzte Geschäftsführer Werner Reuters. Dies zeigt sich auch im am Freitag in der Mitgliederversammlung neu gewählten Vorstand: Denn dem wiedergewählten Vorsitzenden Otto Edinger steht mit Rainer Anthes ein neuer Stellvertreter zur Seite, der sich bereits in diesem Jahr bei der Organisation der Kerwe sehr engagiert und eingebracht hatte. 

    Mit Blick auf das Jahr 2019 zeigen sich die WuVV-Verantwortlichen zufrieden – sowohl mit den Aktionen als auch mit der Kasse, die erfolgreich geprüft wurde. In Lampertheim gäbe es aktuell zwei Schwerpunkte: Den Altrhein und die Innenstadt. Einen Wermutstropfen gibt es bei aller Euphorie dennoch: „Wir als Verein, in dem alle ehrenamtlich tätig sind, brauchen uns nicht zu verstecken. Aber: Die Mitarbeit der Mitglieder und von Interessenten ist zwingend erforderlich, damit es funktionieren kann”, mahnte Otto Edinger. „Wir legen großen Wert darauf, eine gute Durchmischung zu haben. Leider sind gerade aus dem Innenstadtbereich nur sehr wenige Mitglieder im WuVV zu finden. Es wäre schön, wenn sich hier mehr Einzelhändler mit dem sensiblen Thema Innenstadtentwicklung beschäftigen und im WuVV engagieren würden”, wirbt Otto Edinger und verwies darauf, dass gerade jetzt die Gelegenheit zur Mitgliedschaft sehr gut ist: Denn in der Mitgliederversammlung wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag aufgrund der aktuellen Situation und zur Entlastung der Mitglieder für drei Jahre auszusetzen.

    Darüber hinaus blickt der Verein positiv in die Zukunft und sieht insbesondere das Marketing für die Geschäftswelt und die Handwerker als Aufgabengebiet. „Gutscheine sind ein beliebtes Geschenk – daher forcieren wir als WuVV diese Aktionen für Lampertheim und schauen dabei über den Kirchturm hinaus. Denn auch Mannheim-Nord und das gesamte Ried werden angesprochen, da die Menschen  gerne nach Lampertheim kommen, wenn das Angebot stimmt. Unsere Mitglieder, die Gutscheine anbieten, müssen sich nur auf unserer Facebook-Seite eintragen, ohne Kosten”, so Otto Edinger. Ein weiterer Aspekt für die Zukunft ist eine Satzungsveränderung, die es möglich macht, künftig die Mitgliederversammlungen online abhalten zu können – auch nach Corona. 2021 wird es zudem neben der Forcierung des Facebook-Auftrittes auch eine neue Internetseite geben. „Besonders wichtig ist aber die direkte Kommunikation, daher wollen wir zudem den direkten Kontakt zu den Mitgliedern ausbauen.”

    Gemeinsam mit Frank Korb hat sich der WuVV zudem Gedanken gemacht, wie man Schulklassen im Unterricht gerade mit Blick auf Corona noch besser schützen kann. Dabei wurde gemeinsam mit der Bienensand-Schule der Prototyp eines Spuckschutzes für die Schultische der Schüler entwickelt. Der WuVV übernimmt hierbei für zwei kleine Klassen die Kosten für die Plexiglasscheiben, die sowohl nach vorne als auch zu den Seiten hin einen Schutz bieten. Franz Korb sorgt außerdem für die Anpassung und den Aufbau in den Klassen. Wichtig sei hierbei besonders auch der Schutz für die Lehrer. Ein weiterer Aspekt ist die Be- und Entlüftung der Klassenräume. Hier kümmert sich Helmut Hummel in enger Abstimmung mit dem Max-Planck-Institut in Mainz um die Umsetzung dessen neuen Lüftungssystems, welches mit Materialien aus dem Baumarkt gebaut werden kann. Benjamin Kloos

     

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