Do., 28. Februar 2019, 11:55 Uhr
SPD nimmt Stellung zu einem gemeinsamen Bauhof mit Bürstadt
„Zeitlich nicht harmonisierbar“
LAMPERTHEIM - Die SPD Lampertheim nimmt in einer Pressemitteilung nochmals Stellung zu den Diskussionen rund um die auch von der sozialliberalen Koalition herbeigeführten Entscheidung, keinen gemeinsamen Bauhof mit Bürstadt anzustreben. „Die Ausssagen der vergangenen Tage, insbesondere aus den Reihen der CDU bekräftigen uns in unserem Beschluss“, so die SPD. Während die CDU in der Debatte in der Stadtverordnetenversammlung geltend machte, mit den Bürstädter Kollegen gesprochen und aufgrund deren Bereitschaft einen Antrag eingereicht haben, weist die Aussage von Bürgermeisterin Schader, die einen gemeinsamen Bauhof als unrealistisch bezeichnet hat, in eine andere Richtung: „Nun wird es ja noch doller, wenn der CDU-Landtagsabgeordnete Bauer auf die vermeintlich üppige Landesförderung für interkommunale Projekte verweist und den laut Schader unrealistischen gemeinsamen Bauhof als Beispiel anführt. Wenn man miteinander gesprochen hat, dann offensichtlich in verschiedenen Sprachen“, kritisiert die SPD. Es sei deutlich geworden, dass Bürstadt „die Biogasanlage für eine mittelfristige Entwicklung des Standortes erworben hat. Da in Lampertheim enormer Handlungsdruck im Sinne der Mitarbeiter der Betriebsdienste besteht und die Pläne für einen Umzug schnell forciert werden muss, ist eine erneute Prüfung etwaiger Alternativen ein sinnloser Zeitverlust. Die Überlegungen beider Städte sind zeitlich nicht harmonisierbar.“ In der Frage der Kläranlage macht die Lampertheimer SPD deutlich, dass „die Landesförderung für interkommunale Zusammenarbeit möglicherweise auch bei einer Kooperation im Bereich Abwasser zur Verfügung steht. Hier blicken wir dem Vorstoß der Stadt Bürstadt gemeinsam mit Mannheim über eine Zukunft zu sprechen durchaus aufgeschlossen entgegen, wenn sich dies für Lampertheim rechnet.“ zg