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  • Fr., 23. Juni 2023, 06:15 Uhr
    GLASFASER-AUSBAU: Schnelles und leistungsstarkes Internet in ganz Lampertheim nur bei 40-Prozent-Quote bis 11. September

    Zukunftssichere Glasfaser-Technik 

    Die Bürger entscheiden über die digitale Zukunft mit Glasfaser und leistungsstarkem Internet, nicht die Stadt, das machte Bürgermeister Gottfried Störmer deutlich. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Ist Lampertheim auf dem Weg ins leistungsstarke Internet und lässt das langsame und stromfressende Kupferkabel-Zeitalter hinter sich? Die Zeichen stehen gut für die 40-Prozent-Quote in der Vorvermarktung, wie die beiden Anbieter GGEW net und Deutsche GigaNetz bei der Informationsveranstaltung am Mittwochabend den zahlreichen Besuchern in der Hans-Pfeiffer-Halle zu verstehen gaben. Die Zuversicht gründet auf dem eindrucksvollen Interesse der Lampertheimer Bevölkerung, dass an  diesem Abend auch bei den Beratungsgesprächen vor und nach den Vorträgen deutlich wurde. Dennoch sind weitere Anstrengungen nötig, um noch mehr Lampertheimer von der Notwendigkeit eines Vertragsabschlusses bei GGEW net oder der Deutschen GigaNetz zu überzeugen, denn der flächendeckende Glasfaser-Ausbau in der Kernstadt und allen Stadtteilen ist erst bei einer Quote von 40 Prozent möglich. Glasfaser heißt schnelles, stabiles und leistungsfähiges Internet, eine Technik mit weiteren, zukunftsfesten Entwicklungsmöglichkeiten. Bürgermeister Gottfried Störmer erklärte in seinem Redebeitrag, dass die Stadt Lampertheim nicht in der Lage ist, dieses Glasfasernetz selbst auszubauen. Die Anbieter investieren 30 Millionen Euro, aber die Stadt müsse nichts bezahlen. Damit diese Zukunft vielleicht schon dieses Jahr oder Anfang nächsten Jahres mit den ersten fertigen Anschlüssen beginnen kann, sind jedoch die Bürger gefragt – mit dem Abschluss eines Zwei-Jahres-Vertrags. Bürgermeister Störmer berichtete, dass auch andere Anbieter in der Vergangenheit auf die Stadt zugekommen waren, allerdings wollten sie nur teilweise Glasfaser verlegen, nämlich nur dort, wo mit vielen lukrativen Anschlüssen zu rechnen ist, also Rosinen picken. Immer mehr und anspruchsvollere  Anwendungen würden ein leistungsfähiges Netz verlangen, betonte Störmer, zum Beispiel mit Blick auf Videotelefonie mit Ärzten und von Ärzten mit Krankenhäusern oder bei Videokonferenzen. „Es ist Ihre Entscheidung“, appellierte Störmer an die Verantwortung der Bürger für ihre Zukunft. Fragen wurden nach den Vorträgen beantwortet. Für Vier-Augen-Gespräche hatten die beiden Anbieter eine Menge Berater aufgeboten, die an Stehtischen im Foyer, vor und in der Halle dem Gesprächsbedarf vor Ort entsprechen konnten.

    Glasfaser ist die Zukunft, wenn man ihr die Chance gibt. Foto: Hannelore Nowacki


    Viele Beratungswege stehen interessierten Bürgern offen – bei den Beratungsstützpunkten Kaiserstraße/Ecke Römerstraße und in Hofheim am Bahnhof, bei den Kundencentern, telefonisch oder auf der Homepage von GGEW net und Deutscher GigaNetz, wo man sogar den Vertrag online abschließen kann. Auf Wunsch kommt ein Berater ins Haus, wenn das persönliche Gespräch zuhause gewünscht wird. Geschäftsführer Andreas Ehret von der GGEW net, einer hundertprozentigen GGEW-Tochtergesellschaft, sowie Martina Wilde und  Piero Irrera von der Deutschen GigaNetz nannten zahlreiche Vorteile und Vergünstigungen beim Vertragsabschluss und erläuterten die verschiedenen Tarif-Angebote der beiden Anbieter. Wenn die Quote erreicht wird, soll innerhalb von zwei Jahren das gesamte Glasfaser-Netz verlegt sein und jeder seinen Anschluss haben. Hannelore Nowacki

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