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Mo., 01. Juni 2015, 22:28 Uhr
269 gemeldete Teilnehmer aus 24 Vereinen bereiten sich auf deutsche und süddeutsche Meisterschaft vor
Zur Frühjahrsregatta packten wieder viele Helfer mit an
Am Samstag und Sonntag gab es so einige spannende Kopf-an-Kopf-Rennen auf dem Lampertheimer Altrhein zu sehen. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Am vergangenen Wochenende fand, wie jedes Jahr am letzten Wochenende im Mai, erneut die traditionelle Frühjahrsregatta der Lampertheimer Regattagemeinschaft des Kanu-Club (KC) und Wassersportverein (WSV) statt. Insgesamt 269 Teilnehmer aus 24 Vereinen waren für das Wochenende gemeldet. Die Fans des Wassersportvereins hatten indes sehr viel zu jubeln: Die 36 Sportler des Vereins, errangen 32 Goldmedaillen, 15 mal Silber und 11 mal Platz 3. In der Leistungsklasse gingen alle Mannschaftsbootsiege an den Wassersportverein. Die 12 Teilnehmer des KC zeigten ebenfalls eine ordentliche Leistung und sicherten sich dreimal Gold, sieben Silbermedaillen und dreimal Platz 3. „Unser Schwerpunkt liegt im Nachwuchsbereich“, betonten die Mitorganisatoren Peter Horstfeld, Vorsitzender der Ragattagemeinschaft und WSV-Vorsitzende Erika Gabler. Dem konnte sich der Kanu-Club ebenfalls nur anschließen. „Die Veranstaltung dient der Vorbereitung auf die Süddeutsche und Deutsche Meisterschaft“, hob KC-Trainerin Ulrike Gliem hervor. Und auch die äußeren Bedingungen meinten es gut mit den Kanuten: nicht nur das Wetter, auch der Wasserstand unterstütze den Ablauf. Denn dieser hatte den beiden Kanuvereinen bereits - wenn auch wenige - Unterbrechungen in der jährlichen Regatta-Tradition wegen niedrigen Wasserverhältnissen beschert. Besonders beliebt sei die Veranstaltung bei jungen Sportlern. „Hier gibt es keinen Schiffsverkehr und auch keine Strömungen, deshalb ist es für junge Sportler optimal zum Paddeln“, erklärte Gabler. Einziger Wermutstropfen dieses Jahr: die Überschneidung mit den Pfingstferien kostete die Veranstaltung einige Teilnehmer. „Normalerweise sind es rund 150 Sportler mehr. Uns fehlen diesmal sechs bis sieben Vereine aus Bayern und Baden-Württemberg“, erklärten Gabler und Horstfeld. Diese nutzten Pfingsten für Trainingslager, berichteten die Veranstalter. Besonderen Dank zollten die Organisatoren nicht nur den rund 100 Helfern , die an beiden Tagen im Einsatz waren, sondern auch der DLRG Lampertheim für die Aufsicht der Rennen sowie den Einsatz bei Kenterungen, von denen es am Samstag aufgrund des starken Windes einige gab. Ehrenamtlich tätig waren auch die aus Kassel, Neuwied und Karlsruhe angereisten Kampfrichter, die beim Kanu-Club verköstigt wurden. Auch über die Zuschauerresonanz konnte sich die Regattagemeinschaft nicht beklagen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag schauten einige Gäste beim Kanu-Club und dem Wassersportverein vorbei, feuerten die Sportler an und ließen sich mit deftigem vom Grill und selbstgebackenen Kuchen versorgen. Eva Wiegand