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  • Mi., 27. Januar 2021, 11:50 Uhr
    BIEDENSANDSCHULE: Wirtschafts- und Verkehrsverein unterstützt mit Spuckschutz-Projekt den Präsenz-Unterricht 

    Zur Nachahmung empfohlen – Privatleute und Wirtschaft gefragt

    In diesem Klassenraum der Biedensandschule sind dank der Initiative des Wirtschafts- und Verkehrsvereins fünf transparente Schutzeinrichtungen für Schüler und ein Spuckschutz am Lehrerplatz vorhanden. Bei der Präsentation waren der designierte Erste Stadtrat Marius Schmidt (von links), Otto Edinger (in der Hocke), Franz Korb, Roland Keil, Julia Hoi, Sibylle Hermann, Rainer Antes und Werner Reuters (vorne) anwesend. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Kein einziger Corona-Fall bislang in der Biedensandschule – darauf ist die Schulleitung stolz. „Das ist wirklich etwas Besonderes“, meint Rektorin Sibylle Hermann. Damit es so bleibt, wird einiges unternommen.  Zum Beispiel wird in den Klassenräumen ein Timer für das regelmäßige Lüften gestellt und jedes Kind kann sich in eine warme Decke einmummeln. Und jetzt gibt es zusätzlich für zwei Klassenräume insgesamt 10 Spuckschutzeinrichtungen – kostenlos vom Wirtschafts- und Verkehrsverein zur Verfügung gestellt. Die Plexiglaseinrichtungen in der Biedensandschule sehen schön aus – als Spuck- und Nießschutz dienen sie zusammen mit Maskentragen, Abstand halten, Händewaschen und Lüften zum Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus. Vorgestellt wurde das  Spuckschutzprojekt des Lampertheimer Wirtschafts- und Verkehrsvereins (WuVV) in einem Klassenraum der Biedensandschule am Dienstagmorgen von den direkt am WuVV-Projekt beteiligten Organisatoren und Initiatoren Otto Edinger, Werner Reuters, Rainer Antes und Technikberater Roland Keil. Die handwerkliche Umsetzung ist Franz Korb zu verdanken, der als versierter Hobbyhandwerker mit entsprechender Ausrüstung den Bau von 10 Spuckschutz-Gehäusen spontan zugesagt hatte, als WuVV-Frontmann Edinger ihn darauf ansprach. Zum Ausmessen und zur Montage sei er vor Ort gewesen, berichtete Korb. Nachahmern will er Mut machen, denn mit einfachen Mitteln sei ein gutes Resultat zu erzielen. Seine Pläne stelle er gerne zur Verfügung, damit das Ziel erreicht werde „einen weiteren Lockdown zu verhindern“. Die Kosten für das Material habe der WuVV übernommen, teilte Edinger mit. Wegen Lieferschwierigkeiten fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten für die Halterungen. Daher hat Rektorin Sibylle Hermann vorerst den Einsatz nur bei den älteren 15- bis 17-jährigen Schülern einer Abschlussklasse vorgesehen, später bekommen die bewegungsfreudigen Kleinen den Spuckschutz. Ihre große Freude brachte die Schulleitung über den maßgeschneiderten Spuckschutz zum Ausdruck, vertreten durch Rektorin Hermann und ihre Stellvertreterin Julia Hoi. Bei diesem Projekt sei die Biedensandschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen die erste Lampertheimer Schule gewesen, die das Angebot des WuVV für den Spuckschutz angenommen habe, erfuhr die Schulleiterin erst bei dieser Präsentation. Marius Schmidt, ab 1. Februar als neuer Erster Stadtrat zuständig für Soziales und frühkindliche Bildung in Lampertheim, war gekommen, um sich ein Bild vom Projekt zu machen und sein herzliches Dankeschön auszusprechen. „Alles was wir tun können, um das Infektionsrisiko zu senken ist zu begrüßen“, betonte der designierte Erste Stadtrat auch mit Blick auf hoffentlich viele Nachahmer in Sachen Spuck- und Nießschutz für die Schulen. Wenn sich für den kleinen WuVV-Arbeitskreis weitere Aktive melden würden, seien sie sehr willkommen, ließ der Vorsitzende Edinger wissen. Bei Werner Reuters laufen alle Fäden zusammen, wenn es um weitere Informationen geht. Kontakt unter der Mobiltelefonnummer 0152 28718374. Hannelore Nowacki

     

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