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  • Di., 22. Mai 2018, 09:16 Uhr
    SPD Lampertheim und Hemsbach gemeinsam für Sanierung der L 3110

    Zuversicht in Hessen, grünes Licht in Baden-Württemberg

    Bei strahlendem Sonnenschein fand das Treffen über der Weschnitz in Baden-Württemberg statt. Im Bild (von links): Ortsvorsteher Karl Heinz Berg, der Hemsbacher Bürgermeister Jürgen Kirchner, MdL Gerhard Kleinböck und MdL Norbert Schmitt, SPD-Fraktionsvorsitzender Marius Schmidt, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jens Klingler und stellvertretender Vorsitzender Karl-Heinz Horstfeld. Foto: Hannelore Nowacki

    HÜTTENFELD – Die Landesstraße L 3110 verbindet Hüttenfeld und Hemsbach, doch die Landesgrenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg etwa fünfzig Meter nach dem Ortsausgangsschild des Lampertheimer Stadtteils ist der Knackpunkt für die nötige Sanierung der gesamten Strecke mit 3,5 Kilometern Länge in Baden-Württemberg. Viele Autofahrer nutzen die Straße für den Weg zur Arbeit und zum Einkaufen im Nachbarort hinter der Grenze. Aber auch in Hüttenfeld selbst ist die Fahrbahn besonders im Bereich Schloss Rennhof einschließlich der Kurve im schlechten Zustand, doch hier ist die Sanierung Sache der Stadt Lampertheim. Beim Vor-Ort-Termin an der neuen Weschnitzbrücke auf baden-württembergischem Gebiet am Freitagnachmittag mit dem baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck und dem hessischen Landtagsabgeordneten Norbert Schmitt wurden der aktuelle Stand und der weitere Fortgang der Sanierung erörtert. Kleinböck geht davon aus, dass die Fahrbahnsanierung bis September 2019 erfolgt. Zwar mangele es in Baden-Württemberg nicht an Geld, aber an Tiefbau-Ingenieuren. Der Hemsbacher Bürgermeister Jürgen Kirchner sagte „ich bin froh, dass es in dieser Aktion gelungen ist, dass 2019 etwas passiert“ und dankte allen, die sich über die Landesgrenze hinweg mit Gesprächen engagiert haben. Schon einmal, vor einem Jahr, hatten sich SPD Lampertheim und SPD Hemsbach getroffen, um über die Straßensanierung der L 3110 zu beraten, daran erinnerte German Braun, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsverbandes Hemsbach. Beim erneuten Treffen mit starker Beteiligung von interessierten Mitgliedern und Vertretern der Lokal- und Landespolitik auf der schmalen Fahrradbrücke wurde von einigen Ergebnissen berichtet, aber noch ist das Ziel für Hüttenfeld nicht erreicht. SPD-Stadtverordneter Marius Schmidt fasste die aktuelle Lage zusammen: „Unser Einsatz hat sich gelohnt, in Baden-Württemberg stehen die Ampeln auf Grün, in Hessen auf Gelb“. Die Stadt Lampertheim werde für die Ortsdurchfahrt Sanierungsmaßnahmen einleiten und Mittel in den Haushalt 2019 einstellen, kündigte Schmidt an und versprach: „Wir arbeiten daran, dass wir die Bauarbeiten in einem Rutsch durchkriegen“. Der Hüttenfelder Ortsvorsteher Karl Heinz Berg unterstrich das Anliegen, die Sanierung aller Abschnitte möge gleichzeitig erfolgen, um den Verkehrsfluss nicht mehrfach zu behindern. Erster Stadtrat und Lampertheimer SPD-Vorsitzender Jens Klingler teilte mit, dass schon am 2. Juni der erste Antrag für den neuen Haushaltsplanentwurf 2019 diskutiert werde. Hannelore Nowacki


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