
LAMPERTHEIM – Die Olympic Hope Games sind die inoffiziellen Jugend-Weltmeisterschaften im Kanurennsport. 2024 wurden sie in Szeged (Ungarn) durchgeführt und 42 Nationen waren am Start. Femke Rupf vom Wassersportverein Lampertheim wollte sich bei den Deutschen Meisterschaften unbedingt für diesen Wettkampf qualifizieren. Mit zwei Deutschen Meistertiteln gehört sie natürlich zu den vier Mädels, die nach Ungarn reisen durften.
An vier Tagen musste Femke Rupf täglich mehrere Rennen fahren um über Vor- und Zwischenläufe in die Finals zu kommen – und das gelang ihr in allen Rennen. Das erste Final-Rennen war der Kajakvierer über 1.000 Meter, nicht unbedingt die Lieblingsstrecke von Femke Rupf. Nach zirka 800 Metern lag der Deutsche Vierer auf Platz 3 und man durfte mit einer Medaille rechnen, aber die Mädels wollten mehr und fuhren einen tollen Endspurt. Ihr Lohn: die Goldmedaille in einen sehr knappen Zieleinlauf.
Auch im Zweier fuhr Femke Rupf mit Natalie Lange aus Magdeburg. Im Vorlauf belegten sie Platz 5, man konnte nicht sehen ob der Zweier läuft, aber dann kam der Sieg im Semifinale und ab da konnte man ahnen, dass auch hier alles möglich sein konnte. Wieder kam es zu einem Herzschlagfinale, diesmal durfte Silber bejubelt werden.
Das abschließende Rennen war dann der Kajakvierer über 200 Meter. Nach einem Vorlaufsieg in Bestzeit war man in der Favoritenrolle und auch damit muss ein Sportler erstmal umgehen können. Bei 200 Meter sollte vom Start weg jeder Paddelschlag sitzen. Im Deutschvierer saß jeder Paddelschlag. Vom Start weg lag man in Führung. Statt Herzschlagfinale ein klarer Sieg!. 2023 kam Femke Rupf mit 3 x Silber nach Hause und 2024 2 x Gold und einmal Silber. Man darf gespannt sein, wo die Reise dieses außerordentlichen Talentes beim Wassesportvereins noch hingehen wird. zg
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