Wandergruppe der TG Biblis auf 1200 Jahre altem Grenzweg unterwegs
Zwischen Kurpfalz und Kurmainz
Die Wandergruppe der TG Biblis war im herbstlichen Überwald unterwegs. Foto: oh
BIBLIS – Bei sommerlichen Temperaturen startete die Wandergruppe der Turngemeinde Biblis zur Herbstwanderung in den Odenwald. Ausgangspunkt war die Gemeinde Hammelbach. Hier erwarteten die Gruppe Alois Dörr und seine Frau Gisela. Alois Dörr, der engagierter „Geopark-vor-Ort Begleiter" ist, führte die Wanderer durch den sogenannten Überwald. Auf Jahrtausend alten Grenzwegen, die auch heute noch Gültigkeit haben, gab er uns Einblicke in die kulturgeschichtlichen Besonderheiten, sowie die Einzigartigkeit der Landschaft des sogenannten Überwaldes. Durch den bereits herbstlich gefärbten Wald ging es zunächst zum Eingang des Gassbachtals. Einige Teilnehmer wählten das Gassbachtal mit seiner Kunstmeile als Wandervariante. Die Begleiter von Alois Dörr gingen den alten Grenzweg der Kurmainz von der Kurpfalz trennt. Hier zeugen noch alte Grenzsteine von der wechselvollen Geschichte des Odenwaldes. Aber auch die modernen technischen Errungenschaften der Stromgewinnung durch Windenergie konnten hautnah bestaunt werden. Dann erreichten wir die wunderschön gelegene Walburgiskapelle. Ein ruhiger Ort der ,zum Verweilen und Rasten einlädt. Der nächste markante Punkt war der „Drei Röhren Brunnen". Aus ihm sprudelt frisches Quellwasser in Trinkwasserqualität. Vorbei an der uralten „Krummen Tanne," die eigentlich eine Kiefer ist, trafen wir wieder in Hammelbach ein. In Bauers Hofstübchen ging die Herbstwanderung bei einem deftigen Odenwälder Imbiss zu Ende. zg