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  • Di., 04. Juli 2023, 09:00 Uhr
    LETZTER AUFRUF: Bienenfreundlich gärtnern und bis zu 400  Euro gewinnen / Pflanzwettbewerb 2023 endet am 31. Juli 

    Deutschland summt!

    Die Ackerhummerl (Bombus pascuorum) ist gerne gesehener Gast in Gärten. Foto: Hans-Jürgen Sessner


    HESSEN – Noch drei Wochen haben alle Naturbegeisterten Zeit, eine Pflanzaktion im (Schul-)Garten, auf dem Balkon, auf dem Firmengelände... zu starten. Und damit beim Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb 2023 der Stiftung für Mensch und Umwelt mitzumachen. Die Jury bewertet auch die Kommunikation dazu. Das Ziel: Deutschland insektenfreundlicher zu machen und damit die Artenvielfalt zu fördern. Jetzt registrieren! 

    Interessierte laden ihren Beitrag bis zum 31.Juli online hoch: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de/registrierung.html Gefragt sind eine Kurzbeschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu gestalteten Fläche mit heimischen Blühpflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob diese zehn Quadratmeter oder 5.000 Quadratmeter groß ist: Alle Interessierten finden eine passende Kategorie. 

    Zusätzlich ist der Extrapreis „Musik für den Bienenschutz“ ausgelobt. Hierzu reichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich zum gärtnerischen Beitrag einen Link zum Musikstück ein. Das Lied sollte im weitesten Sinne etwas mit dem Thema „Garten“ und/oder „Bienen“ zu tun haben. Es kann selbst komponiert oder der Bienensong oder Gartensong von Kinderliederkünstler Reinhard Horn interpretiert werden. Die Noten (PDF und MP3) gibt es kostenfrei: www.deutschland-summt.de/unsere-songs.html 

    Das Ziel: Naturnahe Gärten als neuer Standard 

    Die Stiftung für Mensch und Umwelt schätzt das Engagement und bietet Gelegenheit zur Vernetzung. Das ist wichtig. Oft werden Naturgärten kritisch beäugt, weil sie zunächst ungewohnt sind. Sie sehen etwas wilder aus als konventionelle Gärten. Sie sind farben- froh, haben viele Strukturen wie Staudenbeete, Trockenmauern, Totholzhaufen und Sandlinsen. Sie locken damit eine Vielzahl verschiedenster Tiere an, vor allem Insekten. „Wir wollen, dass Naturgärten das neue ‚Normal' werden. Im Wettbewerb entstehen etliche wundervolle Beispiele für Gärten, die gleichermaßen Oasen für Mensch und Tier sind. Wer die sieht, will das gleich nachmachen. Darum geht es. Mit dem Pflanzwett- bewerb machen wir Engagierten Mut und zeigen, dass ihr Einsatz für die Natur wertvoll und vorbildlich ist“, so Julia Sander, Wettbewerbskoordinatorin. Bis zu 400 Euro winken für den 1. Platz. zg

     

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