HESSEN – „Mit dem Elisabeth-Selbert-Preis zeichnen wir Personen aus aus, die in hervorragender Weise mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrer gestaltearischen Kraft Gleichberechtigung weiterentwickeln und mit neuen Impulsen versehen“, erklärte Sozialminister Kai Klose in Wiesbaden. Die Auszeichnung erinnert an die hessische Juristin Elisabeth Selbert, eine der vier Mütter des Grundgesetzes, die sich mutig und erfolgreich für die Rechte der Frauen engagiert hat. Ihrem beharrlichen Einsatz ist zu verdanken, dass der Gleichberechtigungsgrundsatz im Grundgesetz verankert ist und es in Artikel 3 seit dem 23. Mai 1949 heißt: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“