HILFSBEREITSCHAFT: Schokolade, Konserven, Seife – mit Alltäglichem ein kleines bisschen die Not lindern
Weihnachtspaketaktion des SamariterDienstes
Auch für die Deckung der Transportkosten werden gerne Geldspenden angenommen. Foto: oh
KREIS BERGSTRASSE – In den vergangenen Jahren hatte der SamariterDienst festgestellt, dass Corona die Not der Menschen in der Ostukraine und in allen osteuropäischen Ländern um ein Vielfaches vergrößert. Seit Februar 2022 seien die Zustände in den Kriegsgebieten unerträglich und absolut menschenunwürdig geworden. „Es ist noch kein Ende des Krieges zu sehen. Umso mehr muss es uns wohlhabenden Menschen in Westeuropa ein dringendes Anliegen sein, diesen Notleidenden zu helfen. Unser christlicher Glaube ist Basis unseres Handelns. Alle wissen, dass wir das ganze Jahr über und gerade auch jetzt besonders Decken und warme Kleidung sammeln“, teilen die Helfer mit.
Und auch die Paketaktion wird in diesem Winter wieder stattfinden. In diesem Jahr soll sie aber nicht nur “Kindern in Osteuropa” eine kleine Weihnachtsfreude bereiten, alle Familienmitglieder sollen davon profitieren. Deshalb bittet der SamariterDienst um Paketspenden mit Inhalten wie Lebensmittel, die drei Monate haltbar sind, Konserven, die ohne Kochen essbar sind, wie Ravioli, Fleisch, Wurst (keine Blutwurst) und Suppen, denn gerade in den Kriegsgebieten fehlt es an Strom und Gas. Dringend benötigt werden auch Zahnbürste und Zahnpasta sowie Seife, jeweils in einer Plastiktüte verpackt.
Bitte packen Sie keine Dekoration und keine gebrauchte Kleidung in das Weihnachtsgeschenk. Die Pakete werden von dem Missionswerk “Samariterdienst” über freie evangelische Gemeinden weitergeleitet. Eine nachhaltigere und effizientere Art der Weiterleitung sei laut dem SamariterDienst gar nicht denkbar: „Alle Pakete kommen dorthin, wo sie wirklich benötigt werden.“ Der SamariterDienst bittet deshalb alle Mitbürgerinnen und Mitbürger darum, sich nach Ihren Möglichkeiten, an dieser AKTION zu beteiligen. „Durch solche Pakete kann viel Freude ausgelöst und die Botschaft des Weihnachtsfestes in die Welt hinausgetragen werden.“
Wem es nicht möglich ist, ein Paket zu packen, kann einen Geldbetrag spenden, sodass die Mitarbeiter des SamariterDienstes ein Paket packen können. Die Paketaktion beginnt am 31. Oktober und endet am 1. Dezember. zg