NORDHEIM – Tiefe Spuren hatte der 2. Weltkrieg ins örtliche Leben eingegraben, die der Nordheimer Verein für Heimatgeschichte mit der neuen Ausstellung im Burg-Stein-Museum sichtbar machen will. Über die bekannten Listen mit Namen und Daten auf den Gedenktafeln der Friedhöfe hinausgehend, sind bewegende Einblicke in das Leben der Soldaten möglich, die in Biblis und Nordheim lebten, in die Wehrmacht eingezogen wurden und den Krieg nicht überlebten. Seit Kriegsende sind 75 Jahre vergangen, höchste Zeit, wie der Verein meint, mehr über die Gefallenen zu erfahren und das Vergessen zu verhindern. Das Interesse der Enkelgeneration sei bemerkenswert, hob der Vereinsvorsitzende Günter