LAMPERTHEIM – Tausende machten sich am Sonntag bei bestem Spargelwetter auf den Weg zwischen Bürstadt und Lampertheim oder umgekehrt, überschritten die unsichtbare Grenze zwischen den beiden Städten. Die symbolische rotweiße Schranke auf dem Feldweg weit draußen führte bald ein unbeachtetes Dasein, verschwand neben den dichten Besucherströmen zur Mittagszeit und am Nachmittag aus dem Blickfeld. Bei den Fastnachtern, den Bürstädter „Sackschdoahhoggern“, die traditionell die Grenze mit einem Button-Angebot besetzen, herrschte Hochbetrieb. Jeder Button zum Preis von zwei Euro war ein Bekenntnis – „Ich bin ein Lombada“, ein „Bürstädter“, ein „Biwwelser“ oder gar