Sa., 22.08.2026
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  • FASTNACHT: Bürstadt feiert mit Maske / Stadtprinzenpaar Viviane I. und Andreas II. an der Macht

    Inthronisierung unter dem Dach der Akropolis 

    BÜRSTADT – Bürstadt war ziemlich eingenebelt und knackig kalt war es auch, aber die feiernde Narrenschar mit Abordnungen der Vereine und Gästen vom 1. CC Rot-Weiß aus Lampertheim hatte wenigstens ein Dach über dem Kopf, als es am Donnerstagabend galt, die lang gedienten Tollitäten Sabine III. und Michael II. mit Ehrenurkunde, gereimten Reden und einem dreifach donnernden Helau in den bürgerlichen Stand zu verabschieden, in dem sie nun nach zwei Jahren närrischer Regentschaft wieder als Sabine Heidrich-Tremmel und Michael Heidrich angekommen sind. Unter dem Dach der Bürstädter Akropolis, wie die Markthalle häufig scherzhaft besonders in Büttenreden genannt wurde, kündigte der


    HESSEN MOBIL: Vorabmaßnahmen an L 3111 beginnen noch in diesem Jahr

    Neubau eines Geh- und Radweges zwischen Viernheim und Hüttenfeld

    HÜTTENFELD – Noch im laufenden Jahr 2021 beginnt Hessen Mobil mit Vorabmaßnahmen für den Neubau eines straßenbegleitenden Radweges im Zuge der Landesstraße L 3111 zwischen Viernheim und Hüttenfeld. Der genaue Start wird zeitnah zum Beginn bekanntgegeben. Diese Vorabmaßnahmen beinhalten zum einen Baumfällarbeiten sowie den Umbau und die Versetzung einer bestehenden Amphibien-Leiteinrichtung, die sich beidseits der Fahrbahn befindet. Die bestehende Leiteinrichtung wird im Rahmen der Maßnahme abgebaut und anschließend als bauzeitliches Provisorium mit einem Abstand von etwa 10 Metern zum Fahrbahnrand neu errichtet. Die Baumfällarbeiten finden ausschließlich im Bereich der Trasse


    Sunny Roofs
    MAGISTRATSPRESSEGESPRÄCH II: Parkraumkonzept soll Entlastung für Kurzparker schaffen / Park and Ride für Dauerparker angedacht

    „Parken neu denken”

    LAMPERTHEIM – Die Suche nach einem Parkplatz kann dauern – häufig sind alle Parkmöglichkeiten belegt. Dies gilt auch für Lampertheim. Abhilfe soll hier ein neues Parkraumkonzept schaffen, welches in den nächsten Monaten konkretisiert werden soll. Die Grundlagen hierfür stellte Uwe Becher am Donnerstag im Rahmen eines Magistratspressegesprächs vor. „Ziel ist es, mehr Parkraum im öffentlichen Bereich in der Innenstadt zu schaffen diesen flexibler zu gestalten”, erläuterte er.   Denn: Lampertheim hat ein Parkproblem in der Kernstadt. Zu diesem Ergebnis kommt das Gutachten eines externen, unabhängigen Planungsbüros, welches von der Stadtverwaltung mit der Erstellung eines


    TISCHTENNIS: TTC empfängt SC Buschhausen zum Topspiel / Doppel könnten von großer Bedeutung sein

    Ein Leckerbissen unter den Tischtennis-Begegnungen

    LAMPERTHEIM – Am Sonntag ab 14:15 Uhr erwartet alle Tischtennis Fans aus und um Lampertheim ein „Leckerbissen“. Der heimische TTC Lampertheim als Tabellendritter mit 9:3 Zählern empfängt den Tabellenzweiten SC Buschhausen (12:2) der 3. Tischtennis Bundesliga Nord. Die Oberhausener haben wie der TTC bisher nur gegen Spitzenreiter SV Union Velbert (15:1) verloren, dabei aber fünfmal deutlich mit 6:0, 6:1 oder 6:2 gewonnen. Nur beim 6:4 Auswärtserfolg wurde es etwas eng für den SC 12. Schon vor der Saison waren sich alle Experten einig, dass Velbert und Buschhausen die Topfavoriten auf die Meisterschaft und Aufstieg. Bärenstark präsentierten sich bisher die Doppel des


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    VEREINSFÖRDERRICHTLINIEN: Anpassung gilt ab dem 1. Januar 2022 / Erläuterung der wesentlichen Änderungen 

    Positive Nachrichten für alle Lampertheimer Vereine

    LAMPERTHEIM – Lampertheim und seine Vereine – eine harmonische Beziehung, die seit vielen Jahren auch durch die Vereinsförderung geprägt wird. 1978 wurde diese lange Tradition begonnen, die bis heute währt. Immer wieder wurden die Richtlinien angepasst, sowohl inhaltlich als auch im Rahmen der Währungsreform. „Sinn der Vereinsförderung ist, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten und die Vereine zu unterstützen, vor allem auch finanziell. Denn Vereine sind der Kitt der Gesellschaft”, betonte Dirk Eichenauer, Leiter des Fachdienstes 40-2 der Stadtverwaltung Lampertheim, bei der Vorstellung der neuen Vereinsförderrichtlinien. Denn nun gibt es erstmals seit der Einführung des Euro eine


    ERINNERUNG: Würdiges Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht und Signal gegen Antisemitismus 

    „Jüdisches Leben muss selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft sein”

    LAMPERTHEIM – Beeindruckend und mit klaren Worten und Spielszenen wurde am Dienstag die Gedenkstunde an die Zerstörung der Synagoge und der Gräueltaten an den jüdischen Mitbürgern am 9. und 10. November 1938 in Lampertheim begangen. Erfreulich zahlreich hatten sich Bürgerinnen und Bürger am ehemaligen Standort des jüdischen Gotteshauses im Herzen Lampertheims versammelt, um würdig der Opfer zu gedenken und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen gegen Intoleranz, Rassismus und wieder aufkeimenden Antisemitismus zu setzen. Bürgermeister Gottfried Störmer erinnerte in einer bewegenden Rede an das Unrecht, das von 1933 bis 1945 besonders den jüdischen Mitbürgern Lampertheims


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    ADVENTSZEIT: Abwechslungsreiches Angebot zahlreicher Vereine rund ums Bürgerhaus für Groß und Klein 

    Howwemer Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende

    HOFHEIM – Nach der letztjährigen Coronapause findet am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Dezember, wieder der Howwemer Weihnachtsmarkt rund ums Bürgerhaus statt. Wie gehabt, wird auch die dritte Auflage als Gemeinschaftsprojekt einer Vielzahl hiesiger Vereine in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Lampertheim organisiert. „Wir planen im gleichen Umfang wie 2018 und 2019“, teilte Ortsvorsteher Alexander Scholl bei der Sitzung der Arbeitsgruppe Weihnachtsmarkt mit.     Ziel sei es, ein abwechslungsreiches Angebot zu präsentieren und gleichzeitig auf dem Vorplatz des Bürgerhauses eine stimmungsvolle und vorweihnachtliche Stimmung zu schaffen und somit das


    FREIWILLIGE FEUERWEHR RIEDRODE: Trotz Corona-Pandemie mit 1.200 Stunden voll im Einsatz

    Einsatzabteilung gleich stark geblieben 

    RIEDRODE – Den geregelten Übungs- und Ausbildungsbetrieb hat die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Riedrode bei verbesserter Corona-Lage schon länger wieder aufnehmen können, auch weil es im Kreis Bergstraße eine sehr gute Impfkampagne gegeben habe, betonte Wehrführer Sascha Brutscher in seinem Jahresbericht. Am Montagabend fand im Schulungsraum der Feuerwache unter Beachtung geltender Corona-Regeln die Jahreshauptversammlung mit Gästen statt. Zur Prozedur am Eingang gehörte das Vorzeigen eines Impf- oder Genesenennachweises, auch Geimpfte bekamen ein Stäbchen für den Antigen-Schnelltest in die Hand, der am Eingang sogleich ausgewertet wurde. Außerdem mussten sich alle zur


    ST. MARTIN: Feuerwehr, Reitverein und Bläsergruppe unterstützten die Traditionsveranstaltung der CDU Hofheim

    Lauter zufriedene Gesichter beim Martinsumzug 

    HOFHEIM – Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause endlich wieder ein Martinsumzug. Die CDU Hofheim hatte am frühen Donnerstagabend zu ihrer Traditionsveranstaltung eingeladen, und der Zuspruch war enorm. Kindern wie Erwachsenen gefiel das Event, welches von drei hiesigen Vereinen unterstützt wurde, sichtlich.   Der Platz vor der Pfarrkirche St. Michael, deren Glockengeläut schon von Weitem zu hören war, hatte sich schnell in ein beeindruckendes Lichtermeer aus Laternen verwandelt. Aufgeregt verfolgten die kleinen Gäste die Aufstellung des Umzuges, der wie immer von Sankt Martin hoch zu Ross angeführt wurde. Angelina Frank vom Reitverein und ihr Pferd Janka sind in dieser Hinsicht


    JÜDISCHES LEBEN: Auf dem jüdischen Friedhof in Lampertheim dem früheren Leben nachspüren

    „Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah“

    LAMPERTHEIM – Wer den Weg zum jüdischen Friedhof am Kriegerdenkmal an der Martin-Kärcher-Straße beginnt, weiter durch den Stadtpark geht und schließlich das Tor zum Stadtfriedhof erreicht, hat es nicht mehr weit. Nur steht zum jüdischen Friedhof kein Tor offen, aus guten Gründen kann nur hinein, wer einen Schlüssel zur Hand hat. Aber die Mauer erlaubt den Blick über die Gräber und die weiten Streben der modernen Umzäunung geben den Blick seitlich frei. Die Grabinschriften sind auf Hebräisch und Deutsch, manche wirken wie neu, andere hat das Wetter aus dem Sandstein gewaschen. „Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah!“ Mit diesen Worten wurde Hanny Retwitzer 1899 im Alter von 68