LAMPERTHEIM – „Alkohol ist immer noch ein Tabuthema“, weiß Burkhard Vetter aus eigener Erfahrung. Dennoch oder gerade deswegen hat er sich letztes Jahr entschlossen, ganz offen mit seiner Suchterfahrung umzugehen. „Das gehört zu meiner Strategie“, erklärte Vetter, denn Alkohol als „soziales Schmiermittel“ gebe es überall, bei jedem Empfang. Dabei habe er immer gedacht, „bei mir ist das Ganze noch harmlos“ – bis zum dritten Mal der Führerschein weg war. Vetter macht sich keine Illusion: „Das Suchtgedächtnis bleibt ein Leben lang“. Mit seiner privaten 500-Euro-Spende, die er am Freitag den beiden Vertreterinnen des Arbeitskreises Suchtkrankenhilfe